"Ich bin einfach kein Beziehungsmensch. Die einzige Beziehung, die über lange Zeit hielt, hab ich zu mir selbst und selbst die ist nicht harmonisch!"
-"Schonmal über ne Paartherapie nachgedacht?"
"Ich dachte eigentlich eher an Scheidung. Fragt sich dann nur welches ich das andere auf unterhalt verklagt"
-"Wenn du eine weibliche Seite hast, ist das ziemlich klar!"
Dienstag, November 28, 2006
Montag, November 20, 2006
Reden ist Silber, Schweigen ist Urlaub
Es ist toll festzustellen, dass ich mich am liebsten mag, wenn ich nichts sage. Es ist so einfach, wenn man nichts erzählt, nichts preisgibt, keine philosophische Position einnimmt oder daherpalavert. Ich meine jetzt nicht, keine Meinung zu haben, sondern einfach mal nicht der Forderung der modernen Gesellschaft nachzukommen, alles zu wissen, alles zu kennen und zu allem eine Meinung zu äußern. Keine Rechtfertigungen, keine unterschiedlichen Positionen, die Missgunst schaffen und keine Selbstreflexion, ob das Gesagte oder die Handlungen legitim, moralisch richtig oder einfach nur angemesen war. Herrlich. So stelle ich mir meinen Urlaub vor. Vielleicht erzielt man aber auch den gleichen Effekt, wenn man aufhört zu denken bevor oder nachdem man redet. Ich werde mal bei Dittsche und dem "neuen" Prekariat nachfragen.
"Reden ist Schweigen und Silber ist Gold." geklaut von "Lucky"
"Reden ist Schweigen und Silber ist Gold." geklaut von "Lucky"
Sisyphos war ein Autor
Die Schwierigkeit Gedanken und Texte auch wirklich zu Papier zu bringen, ist manchmal unglaublich. Wenn es doch eine Götterstrafe gibt, so muss sie darin bestehen, beständig gute Ideen zu haben, aber völlig unfähig zu sein, sie zu Papier zu bringen. Ähnlich dem Sisyphos, der dazu verdammt wurde einen Stein auf einen Berg zu tragen, von dem er jedes Mal wieder herunterrollt. So wird man wohl als Strafe vor einer Schreibmaschine auf einem Berg sitzen und tolle Einfälle haben, doch jedesmal, wenn man ihn zu Ende gedacht hat und mit dem Schreiben beginnt, weiß man nicht mehr wie man anfangen soll und verzweifelt darüber. Alternativ dazu kann man natürlich auch bis zu Mitte einer Geschichte kommen und dann den Faden verlieren, was vielleicht noch schlimmer ist.
So wird der wahrlich Geknechtete nicht sitzen und rufen " Oh du weißes Worddokument, inspiriere mich!", sondern "Finger schreibt schneller auf das wir die Gedanken halten!".
So wird der wahrlich Geknechtete nicht sitzen und rufen " Oh du weißes Worddokument, inspiriere mich!", sondern "Finger schreibt schneller auf das wir die Gedanken halten!".
Mittwoch, November 01, 2006
Es gereicht mir zur Freude
"Ich werde die ganze Zeit an Dich glauben,
egal was auch passiert."
Ist das nicht eine wunderschöne Zeile? Es klingt zwar etwas kitschig, aber wenn man den Inhalt dieser Worte mal ernsthaft beachtet, verbirgt sich in ihnen ein so großer Vertrauensbeweis, dass einem fast schwindelig werden könnte und ich kenne nicht viele Leute, denen ich dies ins Gesicht sagen würde. Ich kenne eher mehr, denen ich das nicht im Leben sagen würde, aber das geht wohl jedem so.
Diese fundamentale Macht, dieses Eingeständnis der Vertrautheit ist unglaublich. Wer dies in ernsthafter Absicht ausspricht, der gibt ein Stück seiner selbst auf und doch gewinnt er mehr als er je aufgeben könnte. Um es für Jonny zu sagen (wenn er der lateinischen Formulierung schon mächtig ist und die lateinische Übersetzung kennt): Es gereicht mir zur Freude, dass Menschen soetwas aussprechen.
Ich weiß, meine lieben Leser, dies ist ein trivialer Eintrag und er betont das Offensichtliche, das, was eigentlich nicht ausgesprochen werden müsste, aber da dies eigentlich Thema dieser Seite ist, wollte ich es nur nochmal erwähnen.
egal was auch passiert."
Ist das nicht eine wunderschöne Zeile? Es klingt zwar etwas kitschig, aber wenn man den Inhalt dieser Worte mal ernsthaft beachtet, verbirgt sich in ihnen ein so großer Vertrauensbeweis, dass einem fast schwindelig werden könnte und ich kenne nicht viele Leute, denen ich dies ins Gesicht sagen würde. Ich kenne eher mehr, denen ich das nicht im Leben sagen würde, aber das geht wohl jedem so.
Diese fundamentale Macht, dieses Eingeständnis der Vertrautheit ist unglaublich. Wer dies in ernsthafter Absicht ausspricht, der gibt ein Stück seiner selbst auf und doch gewinnt er mehr als er je aufgeben könnte. Um es für Jonny zu sagen (wenn er der lateinischen Formulierung schon mächtig ist und die lateinische Übersetzung kennt): Es gereicht mir zur Freude, dass Menschen soetwas aussprechen.
Ich weiß, meine lieben Leser, dies ist ein trivialer Eintrag und er betont das Offensichtliche, das, was eigentlich nicht ausgesprochen werden müsste, aber da dies eigentlich Thema dieser Seite ist, wollte ich es nur nochmal erwähnen.
Collage
Ich habe gelernt, mit mir alleine zu sein
Und ich habe gelernt, mit den Sternen zu scheinen
Mit Schatten von Witwern
einen Traum durchlebt
Und so gesehen wie ein Leben vergeht
Kannst du dich erinnern, als das alles begann
Als [Australien] und [Wir] nur Worte waren
Treffer versenkt, ein Leben verschenkt
Nehme das, was passt, bau eine Festung
Mit tollen Mauern aus Schwachsinn und Trauer
All die Tage warten ab und Nächte gucken zu
Wie ein Leben sich verhält
In einem langen Sinkflug
Nur um dann zu merken, was hier fehlt
Du oder jemand so wie du
Du oder jemand so wie du
Der aussieht so wie du
Der Sätze sagt wie du
Der sich anfühlt so wie du
Was hätten wir denn tun sollen?
Was hätten wir denn tun sollen?
Vielleicht ist es manchmal falsch, gelassen zu bleiben
Vielleicht ist es aber auch falsch, sich so zu entscheiden
Aber als wir zusammen nicht aufgaben
Wir waren so stolz
Kein blödes „Na und“
Und kein leichtes „Was solls“
Und irgendwas klingelt
Jeder ist wichtig
Alle beisammen
Alle, nur ich nicht
Ein Händedruck
Ich will, dass du weißt
Ich weiß, wie du heißt
Keine Lieder über Liebe
und erst recht nicht dieses hier
Keine Keine Lieder über dich, meinetwegen alle,
nur dieses nicht
Keine Lieder über Liebe
Lieder und erst recht nicht dieses hier
Keine Lieder über dich, meinetwegen alle,
aber nur dieses nicht
All lyrics from Hansen Band
Und ich habe gelernt, mit den Sternen zu scheinen
Mit Schatten von Witwern
einen Traum durchlebt
Und so gesehen wie ein Leben vergeht
Kannst du dich erinnern, als das alles begann
Als [Australien] und [Wir] nur Worte waren
Treffer versenkt, ein Leben verschenkt
Nehme das, was passt, bau eine Festung
Mit tollen Mauern aus Schwachsinn und Trauer
All die Tage warten ab und Nächte gucken zu
Wie ein Leben sich verhält
In einem langen Sinkflug
Nur um dann zu merken, was hier fehlt
Du oder jemand so wie du
Du oder jemand so wie du
Der aussieht so wie du
Der Sätze sagt wie du
Der sich anfühlt so wie du
Was hätten wir denn tun sollen?
Was hätten wir denn tun sollen?
Vielleicht ist es manchmal falsch, gelassen zu bleiben
Vielleicht ist es aber auch falsch, sich so zu entscheiden
Aber als wir zusammen nicht aufgaben
Wir waren so stolz
Kein blödes „Na und“
Und kein leichtes „Was solls“
Und irgendwas klingelt
Jeder ist wichtig
Alle beisammen
Alle, nur ich nicht
Ein Händedruck
Ich will, dass du weißt
Ich weiß, wie du heißt
Keine Lieder über Liebe
und erst recht nicht dieses hier
Keine Keine Lieder über dich, meinetwegen alle,
nur dieses nicht
Keine Lieder über Liebe
Lieder und erst recht nicht dieses hier
Keine Lieder über dich, meinetwegen alle,
aber nur dieses nicht
All lyrics from Hansen Band
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