Die Schwierigkeit Gedanken und Texte auch wirklich zu Papier zu bringen, ist manchmal unglaublich. Wenn es doch eine Götterstrafe gibt, so muss sie darin bestehen, beständig gute Ideen zu haben, aber völlig unfähig zu sein, sie zu Papier zu bringen. Ähnlich dem Sisyphos, der dazu verdammt wurde einen Stein auf einen Berg zu tragen, von dem er jedes Mal wieder herunterrollt. So wird man wohl als Strafe vor einer Schreibmaschine auf einem Berg sitzen und tolle Einfälle haben, doch jedesmal, wenn man ihn zu Ende gedacht hat und mit dem Schreiben beginnt, weiß man nicht mehr wie man anfangen soll und verzweifelt darüber. Alternativ dazu kann man natürlich auch bis zu Mitte einer Geschichte kommen und dann den Faden verlieren, was vielleicht noch schlimmer ist.
So wird der wahrlich Geknechtete nicht sitzen und rufen " Oh du weißes Worddokument, inspiriere mich!", sondern "Finger schreibt schneller auf das wir die Gedanken halten!".
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1 Kommentar:
frei nach dem motto: es reicht nicht keine gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein sie auszudrücken...
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