Sonntag, August 27, 2006
Nick von Gilead
Wünschen wir uns nicht manchmal jemand anderes zu sein? Ich tue dies manchmal. Wer würde man sein wollen? Ich bevorzuge Roland von Gilead, letzter Revolvermann von Mittelwelt. Wer damit nichts anfangen kann, sollte "Der dunkle Turm" von Stephen King lesen. Völlig untypisch für King, aber wer den "HdR" mag, wird den dunklen Turm lieben. Ich bin/will Roland sein, aber zu einem Revolvermann gehört mehr als das reine wollen. Googelt nach dem Turm, meine Jünger und ihr werdet finden. Lest!
Freitag, Juli 14, 2006
Wer noch Zweifel an Zizou hat...
Das scheint mir alles zu bestätigen, was ich über diesen Materazzi denke...
Ein wahres Unschuldslamm!
Ein wahres Unschuldslamm!
Adolf und wie es wirklich war!
Genialer Song mit Video! Das geht mal wirklich ins Ohr! ;-)
Falls jemand Geld übrig hat, schenkt mir die komplette DVD!
Nachtrag:
Dieses Video ist ein Ausschnitt aus der Begleit-DVD zu “Der Bonker”.
Dieser Ausschnitt wurde auf zdf.de veröffentlicht, wer mehr sehen will, muss sich das Buch kaufen.
Hier die Daten:
Der Bonker
von Walter Moers
Piper
Juni 2006
ISBN 3492046460
Preis: 14,90 Euro
Falls jemand Geld übrig hat, schenkt mir die komplette DVD!
Nachtrag:
Dieses Video ist ein Ausschnitt aus der Begleit-DVD zu “Der Bonker”.
Dieser Ausschnitt wurde auf zdf.de veröffentlicht, wer mehr sehen will, muss sich das Buch kaufen.
Hier die Daten:
Der Bonker
von Walter Moers
Piper
Juni 2006
ISBN 3492046460
Preis: 14,90 Euro
Donnerstag, Juni 29, 2006
Toni und die "Wahrheit" über Frauen
Alter Bär! Ich habe lange nicht mehr so gelacht! Der Typ ist der Hammer!
Der ist hundertpro Fußballer, denn sowas kann ich mir Sonntags nachm Spiel in der Kabine auch anhören! Schauts bis zum Ende. Der Typ ist zwar nen Assi, aber lustig!
Vorsicht, nix für zarte Gemüter!
"TONI"
Der ist hundertpro Fußballer, denn sowas kann ich mir Sonntags nachm Spiel in der Kabine auch anhören! Schauts bis zum Ende. Der Typ ist zwar nen Assi, aber lustig!
Vorsicht, nix für zarte Gemüter!
"TONI"
Mittwoch, Juni 21, 2006
Miriam auf dem Männerklo
Es stach mir sofort ins Auge. Wie ein Schrei der Verzweiflung stand dieser Satz an der Wand. Schnell hingeschrieben, getrieben von der Angst erwischt zu werden hat der Autor seiner Verzweiflung Ausdruck gegeben. In Großbuchstaben stand es dort : "MIRIAM ICH LIEBE DICH!"
Gut, mag man sich denken, was ist schon dabei? An jeder Bushaltestelle stehen Dinge wie Paul+Erna=Sex?! Ich möchte dagegen auch nichts einwenden. Jawohl, es ist höchst normal sowas an der Wand zu lesen, wobei der Autor dieser Zeilen von solchen literarischen Machwerken Abstand nehmen möchte, doch warum zum Teufel schreibt man so etwas auf ein Männerklo? Und auch noch über das Pissoir? Auf den Sitzpalästen hätte ich noch ein wenig Verständnis für einen solchen Aufschrei gehabt. Es kommt ja des öfteren vor, dass sich Damen, aufgrund ellenlanger Schlangen vor ihren eigenen Hygienebereichen, auf ein Männerklo verirren, aber über dem Pissoir? Und was soll ich mir bei einer solchen Aussage denken? Muss ich nun immer an diesen Namen denken, wenn ich mich erleichtere?
Frei nach dem Motto "Denk ich an Miriam in der Nacht, hab ich schon ins Bett gemacht?"
Ich werde es wohl nie erfahren, aber ich plane mich auf der Toilette zu verschanzen um den Täter auf frischer Tat zu ertappen und ihn dann zu fragen um mein Seelenheil zu finden!
Gut, mag man sich denken, was ist schon dabei? An jeder Bushaltestelle stehen Dinge wie Paul+Erna=Sex?! Ich möchte dagegen auch nichts einwenden. Jawohl, es ist höchst normal sowas an der Wand zu lesen, wobei der Autor dieser Zeilen von solchen literarischen Machwerken Abstand nehmen möchte, doch warum zum Teufel schreibt man so etwas auf ein Männerklo? Und auch noch über das Pissoir? Auf den Sitzpalästen hätte ich noch ein wenig Verständnis für einen solchen Aufschrei gehabt. Es kommt ja des öfteren vor, dass sich Damen, aufgrund ellenlanger Schlangen vor ihren eigenen Hygienebereichen, auf ein Männerklo verirren, aber über dem Pissoir? Und was soll ich mir bei einer solchen Aussage denken? Muss ich nun immer an diesen Namen denken, wenn ich mich erleichtere?
Frei nach dem Motto "Denk ich an Miriam in der Nacht, hab ich schon ins Bett gemacht?"
Ich werde es wohl nie erfahren, aber ich plane mich auf der Toilette zu verschanzen um den Täter auf frischer Tat zu ertappen und ihn dann zu fragen um mein Seelenheil zu finden!
Freitag, Mai 19, 2006
Uni II
Das penetrante Beobachten von Einzelpersonen in der Mensa führt zu nicht unerheblichen Essstörungen seitens des Beobachtungsobjekts
Uni I
Nachdem mein Dozent heute 3/4 des Kurses hat gehen lassen, weil sie den Text nicht gelesen hatten (nein, ich gehörte ausnahmsweise nicht dazu), durfte der kümmerliche Rest und ich eine Diskussion im kleinen, ja fast schon vertrauten Rahmen führen. Es hat schon Spaß gemacht, aber man merkt erschreckenderweise den Unterschied zwischen Philosophiestudenten und Deutschstudenten sobald die Texte komplizierter werden. Ich mag es, wenn der Dozent sich über meine Frage freut und der Rest des Kurses keinen blassen Schimmer hat, wovon ich rede! Ich könnte natürlich jetzt behaupten, dies sei der Normalfall, aber wie lächerlich würde ich mich machen?
Mittwoch, Mai 10, 2006
Montag, Mai 08, 2006
Männer
Sehr cooles Interview "Frauen Fragen - Männer antworten", welches die Männerpsyche mal exakt interessant erklärt! ;-)
via Larissa
via Larissa
Dienstag, April 18, 2006
Kreisen
Es gibt sie noch: Die nicht von Obszönitäten geprägten Gespräche verliebter 15- oder 16-jähriger. Ich hatte das Vergnügen an diesem lauen Frühlingstag in der S-Bahn unfreiwillig Zeuge einer solchen Unterhaltung zu werden.
Diese Dialoge, die in unschuldiger Schüchternheit direkt auf das beiderseitige Verlangen zielen und doch nur umschreiben, ja schon umkreisen und dennoch nennt es keiner der Beiden beim Namen. Sie erfinden anspielungsreiche Situationen und winden sich wieder hinaus ohne, dass der eine ausspricht, was der andere hören will.
Ich wusste, was sie von ihm hören will und merkte, dass es schön ist in der Zeit gelernt zu haben, doch frage ich mich: Ist es wirklich gut, sicher zu wissen, was sie hören will und es zu sagen oder sind die beiden ein Inbild dessen, was früher noch die Magie des Kennenlernens war? Ein naiv-unschuldiges Kreisen um die Dinge, die man ersehnt und doch nicht aussprechen kann ohne in Metaphern zu versinken und den Zauber des Ungewissen aufrecht zu erhalten?
Es macht mich traurig, wenn ich weiß, wie sie alle enden werden.
Diese Dialoge, die in unschuldiger Schüchternheit direkt auf das beiderseitige Verlangen zielen und doch nur umschreiben, ja schon umkreisen und dennoch nennt es keiner der Beiden beim Namen. Sie erfinden anspielungsreiche Situationen und winden sich wieder hinaus ohne, dass der eine ausspricht, was der andere hören will.
Ich wusste, was sie von ihm hören will und merkte, dass es schön ist in der Zeit gelernt zu haben, doch frage ich mich: Ist es wirklich gut, sicher zu wissen, was sie hören will und es zu sagen oder sind die beiden ein Inbild dessen, was früher noch die Magie des Kennenlernens war? Ein naiv-unschuldiges Kreisen um die Dinge, die man ersehnt und doch nicht aussprechen kann ohne in Metaphern zu versinken und den Zauber des Ungewissen aufrecht zu erhalten?
Es macht mich traurig, wenn ich weiß, wie sie alle enden werden.
Zaranoff, Aussie,Aussie,Aussie und Oslo
Was verbinden sie mit Oslo?
Kälte, Regen, teures Bier und absolut geniale Leute --- nur keine Norweger.
Oslo ist anders. Oslo ist komplett restauriert, wurde nie zerbombt und hat deshalb sehr viele alte Bauten und in Oslo bekommt man für 9€ nen Bier. Okay, es geht auch billiger, aber ich fühlte mich zum ersten mal, als wenn ich aus einem 2.Weltstaat kommen würde und alles viel zu teuer wäre!
Das Beste sind aber die absolut coolen Leute aus Schweden, Australien, Canada oder sonstwoher, die diesen meinen Trip zu einem tollen Erlebnis machten.
Mein Namensvetter aus Schweden, den ich durch Zufall als einen Kollegen meines wahnsinnigen Aussie-Freundes Dave kennenlernte, ließ uns (immerhin 3 Leute) spontan für drei Nächte in seiner 20 qm Bude pennen und als ich ebenfalls zufällig auch noch seinen Lieblingsvodka seiner "Kindheit" importiert hatte (kleiner Tipp, bei den Gebrüdern für 4,99@), soffen wir ziemlich schnell auf Freundschaft.
Dave, Lil, Niclas, Koon und Andreas sind echte Legenden und die extreme Party am Ende war mit das Beste, was ich je purer Lebensfreude und Ausgelassenheit erlebt habe. Vielleicht lags auch an der Kombination der Nationalitäten oder auch nur am massigen Alkoholkonsum, aber großartig wars trotzdem! Die nur 2 Stunden Schlaf danach und die Rückreise mit Zug/Flug/Auto waren zwar nicht so prickelnd, aber wer fragt da später nach!
Es gäbe soviel zu erzählen, aber ich bin einfach mal still und danke dafür, dass es sowas wie Solidarität unter fremden Menschen noch gibt.
Kälte, Regen, teures Bier und absolut geniale Leute --- nur keine Norweger.
Oslo ist anders. Oslo ist komplett restauriert, wurde nie zerbombt und hat deshalb sehr viele alte Bauten und in Oslo bekommt man für 9€ nen Bier. Okay, es geht auch billiger, aber ich fühlte mich zum ersten mal, als wenn ich aus einem 2.Weltstaat kommen würde und alles viel zu teuer wäre!
Das Beste sind aber die absolut coolen Leute aus Schweden, Australien, Canada oder sonstwoher, die diesen meinen Trip zu einem tollen Erlebnis machten.
Mein Namensvetter aus Schweden, den ich durch Zufall als einen Kollegen meines wahnsinnigen Aussie-Freundes Dave kennenlernte, ließ uns (immerhin 3 Leute) spontan für drei Nächte in seiner 20 qm Bude pennen und als ich ebenfalls zufällig auch noch seinen Lieblingsvodka seiner "Kindheit" importiert hatte (kleiner Tipp, bei den Gebrüdern für 4,99@), soffen wir ziemlich schnell auf Freundschaft.
Dave, Lil, Niclas, Koon und Andreas sind echte Legenden und die extreme Party am Ende war mit das Beste, was ich je purer Lebensfreude und Ausgelassenheit erlebt habe. Vielleicht lags auch an der Kombination der Nationalitäten oder auch nur am massigen Alkoholkonsum, aber großartig wars trotzdem! Die nur 2 Stunden Schlaf danach und die Rückreise mit Zug/Flug/Auto waren zwar nicht so prickelnd, aber wer fragt da später nach!
Es gäbe soviel zu erzählen, aber ich bin einfach mal still und danke dafür, dass es sowas wie Solidarität unter fremden Menschen noch gibt.
Montag, April 10, 2006
Can you die in Oslo?
Am Mittwoch gehts los nach Oslo!!! Endlich klappt es mal meinen wahnsinnigen und australischen Freund Dave zu besuchen, der sich unverständlicherweise dazu entschieden hat aus dem sonnigen Australien nach Oslo auszuwandern, nicht ohne diese meine Bude hier als Übergangsstation zu benutzen. Daher kommt wohl auch das Angebot sich zu revanchieren und in Oslo fünfe grade sein zu lassen. Die Reise wird von dem wunderbaren Fräulein K. und ihrem Lebensabschnittsgefährten und Anthony Kiedis Modell (allerdings dieser in jungen Jahren) mr. B. begleitet und ich freue mich tierisch. Die Reise ist mal wieder das, was ich Frl. K`s und meinen normalen Reisewahnsinn bezeichne: Wir haben keinen Plan, wo wir pennen werden, was wir machen und ob wir überhaupt den Kram überleben, aber es wird klappen. Es hat immer geklappt und es hat immer Spaß gemacht, sodass ich hoffe irgendwann lebend und ohne auf der Straße geschlafen zu haben zurückzukehren. Leider kann man sich in diesem Land noch nichtmals hemmungslos betrinken, falls man auf der Straße sitzt, denn der Alkohol ist zu teuer...
Oh tempores, oh mores! (Hallo Jonny ;-) )
rock on!
nick
Oh tempores, oh mores! (Hallo Jonny ;-) )
rock on!
nick
Montag, April 03, 2006
Habeo latinum!
Es ist geschafft! Ich darf mich einen Lateiner schimpfen und weiterstudieren! Weiteres gibts später!
Samstag, April 01, 2006
Heute Morgen hörte ich im Zug auf dem Weg zur Arbeit ein interessantes Gespräch zwischen zwei Medizinstudenten meines Alters. Sie, wahrscheinlich sehr gute Noten, aber nicht unbedingt eine Schönheit, und er (typisch glatter Vorzeigestudent) unterhielten sich über den Verlauf ihres Studiums und die Orte ihrer Berufspraktika. Allein die Orte waren schon erstaunlich, denn anscheinend ist es während eines Medizinstudiums möglich in Frankreich, Italien, Österreich und Kanada Urlaubssemester zu machen, ohne dass dies etwas negative Einwirkungen auf den Studienverlauf hat... aber lassen wir an dieser Stelle den kleinbürgerlichen Neidfaktor hinten überfallen und wenden uns dem entscheidenden Punkt dieses Beitrages zu:
Was mich wirklich überraschte, und die Überraschung betraf nicht nur den kommenden Punkt, sondern auch die Erkenntnis ihrer selbst, war die Tatsache, dass die beiden wirklich Spaß an ihrem Studium haben und völlig begeistert von ihrem Beruf sprechen! Ich weiß, jetzt werden manche meiner geneigten Leser laut ausrufen "Was ist daran so ungewöhnlich?". Diesen Lesern möchte ich ein "Ich werde Lehrer und die Hauptschule in Berlin ist nur die Spitze des Eisberges!!!" entgegenschmettern. Spreche ich mit meinen Kommilitonen dann erlebe ich fast die gleichen Gefühlsregungen, die ich sonst nur aus dem Beginn meiner Armeezeit kenne. Eine Mischung aus "wird schon nicht so schlimm werden","mich wirds nicht erwischen" und "jetzt ist es zu spät um drüber nachzudenken".
Irgendwie war es mal wirklich nett, mal wieder daran erinnert zu werden, dass ein Studium auch Spaß machen kann!
So long!
nick
Was mich wirklich überraschte, und die Überraschung betraf nicht nur den kommenden Punkt, sondern auch die Erkenntnis ihrer selbst, war die Tatsache, dass die beiden wirklich Spaß an ihrem Studium haben und völlig begeistert von ihrem Beruf sprechen! Ich weiß, jetzt werden manche meiner geneigten Leser laut ausrufen "Was ist daran so ungewöhnlich?". Diesen Lesern möchte ich ein "Ich werde Lehrer und die Hauptschule in Berlin ist nur die Spitze des Eisberges!!!" entgegenschmettern. Spreche ich mit meinen Kommilitonen dann erlebe ich fast die gleichen Gefühlsregungen, die ich sonst nur aus dem Beginn meiner Armeezeit kenne. Eine Mischung aus "wird schon nicht so schlimm werden","mich wirds nicht erwischen" und "jetzt ist es zu spät um drüber nachzudenken".
Irgendwie war es mal wirklich nett, mal wieder daran erinnert zu werden, dass ein Studium auch Spaß machen kann!
So long!
nick
Die Tage der Entscheidung
Es gibt Tage an denen sich der Lebensverlauf für die nächsten Monate entscheiden wird und ich muss sagen, dass ich solche Tage hasse.
Unitechnisch wird die Lateinprüfung am Montag mir den weiteren Weg meiner Unikarriere entweder verbauen oder öffnen. Wir werden sehen, aber ich bin guten Mutes (und mir wird allein bei dem Gedanken an die Prüfung schlecht).
Fußballtechnisch (ja auch das beschäftigt mich) ist das morgige Derby gegen H.-Ende wohl auch entscheidend für meine Karriere innerhalb des Vereins, denn zum ersten Mal seit meinem Wechsel vor knapp 1 1/2 Jahren muss ich meine gute Spiel- und Trainingsleistung wirklich bestätigen und das auch noch als Führungsspieler.
Beide Prüfungen werden nicht einfach und ich würde lieber morgen 1000 Luftlöcher treten als durch Latein zu fallen, aber besser wärs natürlich, wenn beides klappt.
Wünscht mir Glück, denn ich kann es gebrauchen ;-)
Unitechnisch wird die Lateinprüfung am Montag mir den weiteren Weg meiner Unikarriere entweder verbauen oder öffnen. Wir werden sehen, aber ich bin guten Mutes (und mir wird allein bei dem Gedanken an die Prüfung schlecht).
Fußballtechnisch (ja auch das beschäftigt mich) ist das morgige Derby gegen H.-Ende wohl auch entscheidend für meine Karriere innerhalb des Vereins, denn zum ersten Mal seit meinem Wechsel vor knapp 1 1/2 Jahren muss ich meine gute Spiel- und Trainingsleistung wirklich bestätigen und das auch noch als Führungsspieler.
Beide Prüfungen werden nicht einfach und ich würde lieber morgen 1000 Luftlöcher treten als durch Latein zu fallen, aber besser wärs natürlich, wenn beides klappt.
Wünscht mir Glück, denn ich kann es gebrauchen ;-)
Donnerstag, März 30, 2006
Ein Abend dort, wo die Sonne verstaubt
Es gibt Momente im Leben in denen man nicht über das "was wäre gewesen wenn..." nachdenken sollte.
Es gibt Momente im Leben in denen man nicht "Die Leiden des jungen Werther" lesen sollte.
Es gibt Momente im Leben in denen man weiß, dass man einen Fehler begangen hat, den man nicht wieder gutmachen kann.
Es gibt Momente im Leben in denen ein Abend niemals enden soll, aber er es trotzdem tut.
Es gibt Momente im Leben in denen man weiß, dass der erste Gedanke der Richtige war.
Es gibt Momente im Leben in denen der Schmerz zeigt, dass man noch lebt, aber man nicht weiß, ob der Schmerz allein zum leben reicht.
Es tut ihm leid.
Für ihn
für sie
und trotzdem ist es für ihn so schön, jemanden wie sie zu haben.
"viel glück heut nacht und viel glück demnächst,
wenn du weiter machst oder untergehst,
wenn du aufhören willst und einsehen musst
zwischen "komm zurück" und "wirklich schluss"
Dank an Kettcar und die deutsche Bahn!
Es gibt Momente im Leben in denen man nicht "Die Leiden des jungen Werther" lesen sollte.
Es gibt Momente im Leben in denen man weiß, dass man einen Fehler begangen hat, den man nicht wieder gutmachen kann.
Es gibt Momente im Leben in denen ein Abend niemals enden soll, aber er es trotzdem tut.
Es gibt Momente im Leben in denen man weiß, dass der erste Gedanke der Richtige war.
Es gibt Momente im Leben in denen der Schmerz zeigt, dass man noch lebt, aber man nicht weiß, ob der Schmerz allein zum leben reicht.
Es tut ihm leid.
Für ihn
für sie
und trotzdem ist es für ihn so schön, jemanden wie sie zu haben.
"viel glück heut nacht und viel glück demnächst,
wenn du weiter machst oder untergehst,
wenn du aufhören willst und einsehen musst
zwischen "komm zurück" und "wirklich schluss"
Dank an Kettcar und die deutsche Bahn!
Donnerstag, März 23, 2006
in memoriam
Allen tapferen Lateinfreunden, die auf dem Feld der oratio ciceronis sinnlos geopfert und verheizt wurden, sollen wir hier gedenken. Für sie ist der Weg nun zu Ende und die Leiden sind überstanden.
Als Überlebender der ersten Schlacht denke ich, warum ich? Warum nicht die Anderen und doch werde ich im Andenken an alle Mitstreiter und Mitstreiterinnen (und vor allem des hochgeschätzten und unvergleichlichen Fräulein H.) diese letzte Schlacht schlagen.
Wie hieß es in dunkeren Zeiten:
Kämpfen, Siegen oder Untergehn!
VAE VICTIS!
Als Überlebender der ersten Schlacht denke ich, warum ich? Warum nicht die Anderen und doch werde ich im Andenken an alle Mitstreiter und Mitstreiterinnen (und vor allem des hochgeschätzten und unvergleichlichen Fräulein H.) diese letzte Schlacht schlagen.
Wie hieß es in dunkeren Zeiten:
Kämpfen, Siegen oder Untergehn!
VAE VICTIS!
Zwischen Spülung und Nivea...
ist immer noch Platz für einen Gehirntumor. Ich habe ja seit ein paar Tagen das Vergnügen mich 11 Stunden lang im Reisebüro meines Vaters mit dem alltäglichen Wahnsinn der Kunden rumzuschlagen. Was man dort, man muss bedenken, dass dies eine Lottoannahmestelle mit Reisebüro ist, und auch auf einer kurzen Einkaufstour alles über seine Mitmenschen erfährt, ist schon fast peinlich. So stand ich nichtsahnend vor einem unschuldigen Regal eines Drogeriemarktes dessen Initialien im Nato-Alphabet mit Delta-Mike bezeichnet werden würden, und wollte eigentlich nur eine Spülung (weich und zart oder so ähnlich) in meinen Besitz bringen, als ich mich vergeblich bemühte ohne großes Aufsehen zwei ältere Damen (BDM-Mädchen waren die garantiert!) vorbeizukommen, als ich plötzlich von Sätzen wie "jaja, mein Tumor saß auch direkt hinter dem Auge, aber bei der Gertrude (*Name von der Redaktion geändert) ist das Geschwür ja bis zur... na, Sie wissen schon, ganz unschöne Sache.".
Ich war schockiert, nicht nur, dass mir fast die top-durchgestylte Spülung entglitt, sondern die Damen reagierten noch nichtmal auf meine Frage, ob ich eventuell "da durch" könnte um mir meinen Weg zum Shampoo zu bahnen. Sie redeten einfach weiter über Geschwüre, Tumore und Kopfkrebs... Als ich spontan beim Thema Kopfkrebs (eine meiner üblichen Bezeichnung für verbalen Dünschiss) meinen Beitrag zur Thematik anbringen wollte, wurde ich von verständnislosen Blicken getroffen und ein Kopfschütteln à la "diese Jugend..." war nicht zu übersehen.
Was glauben die eigentlich wo sie sind??? Sollen etwa die Stellagen das Gerede absorbieren? Tausendmal habe ich von meiner Oma Sätze wie, "die Nachbarn müssen ja nicht alles Wissen" gehört und alle alten Menschen tun immer so verschwiegen, aber man braucht nur die richtigen Worte zu finden, damit sich eine Flut von Kriegs- und Krankheitserinnerungen (zumeist auch beides zusammen....) über einen ergießt.
Ein paar Klassiker der letzten Tage:
Zum langen Winter:
"Ja, da hamse Recht. Das ist genauso kalt wie im Winter 45/46!"
Zu Reisen:
"Das stimmt nicht! Das Hotel muss in diesem Katalog sein, denn ich bin im Sommer 87 schließlich mit ITS dort gewesen. Schaunse mal richtig in ihren Computer!"
Tod und Verderben:
"Einmal die Tina bitte! Achso, für den Herrn B. brauchen sie keine Zeitungen mehr zurücklegen. Der ist Tod". (Kundin bei voller Lautstärke im vollen Laden)
"Sei du lieber froh, dass wir `41 vor Moskau keine Schneeketten hatten, sonst würdest Du hier gar keinen Lohn bekommen." (Kunde zu seinem russischen Kollegen)
Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll...
Ich war schockiert, nicht nur, dass mir fast die top-durchgestylte Spülung entglitt, sondern die Damen reagierten noch nichtmal auf meine Frage, ob ich eventuell "da durch" könnte um mir meinen Weg zum Shampoo zu bahnen. Sie redeten einfach weiter über Geschwüre, Tumore und Kopfkrebs... Als ich spontan beim Thema Kopfkrebs (eine meiner üblichen Bezeichnung für verbalen Dünschiss) meinen Beitrag zur Thematik anbringen wollte, wurde ich von verständnislosen Blicken getroffen und ein Kopfschütteln à la "diese Jugend..." war nicht zu übersehen.
Was glauben die eigentlich wo sie sind??? Sollen etwa die Stellagen das Gerede absorbieren? Tausendmal habe ich von meiner Oma Sätze wie, "die Nachbarn müssen ja nicht alles Wissen" gehört und alle alten Menschen tun immer so verschwiegen, aber man braucht nur die richtigen Worte zu finden, damit sich eine Flut von Kriegs- und Krankheitserinnerungen (zumeist auch beides zusammen....) über einen ergießt.
Ein paar Klassiker der letzten Tage:
Zum langen Winter:
"Ja, da hamse Recht. Das ist genauso kalt wie im Winter 45/46!"
Zu Reisen:
"Das stimmt nicht! Das Hotel muss in diesem Katalog sein, denn ich bin im Sommer 87 schließlich mit ITS dort gewesen. Schaunse mal richtig in ihren Computer!"
Tod und Verderben:
"Einmal die Tina bitte! Achso, für den Herrn B. brauchen sie keine Zeitungen mehr zurücklegen. Der ist Tod". (Kundin bei voller Lautstärke im vollen Laden)
"Sei du lieber froh, dass wir `41 vor Moskau keine Schneeketten hatten, sonst würdest Du hier gar keinen Lohn bekommen." (Kunde zu seinem russischen Kollegen)
Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll...
Montag, März 20, 2006
Verschwitzt im Bus
Der Schreiber dieser Zeilen bemerkte nur wenige Einträge vor diesem, dass es mal wieder an der Zeit wäre, die Konzertbunker der lokalen Szene zu besuchen und sich der Ausgelassenheit eines guten Auftritts hinzugeben. Nachdem am Samstag "Rock gegen Rechts" auf dem Programm stand, kann ich sagen, der Bodén klebt wieder und zu Ska tanzen ist wirklich dankbar!
Für diejenigen, die mich gesehen haben oder von meinem Erscheinen oder auftreten hörten: Ja, ich war betrunken und ja, vielleicht habe ich Quatsch geredet und nein, das kleine, viel zu junge blonde Mädchen, war nicht ein Versuch sich bei jüngeren Frauen zu versuchen, sondern meine kleine Schwester, die sich Christophs Dankbarkeit sicher sein kann, weil er nicht draußen frieren musste.
Die Bands waren zum größten Teil gut bis sehr gut, wobei "Guitarshop asshole" und besonders die "Banana Peel Slippers" ziemlich cool waren! Dank den Letzteren waren wir auch nicht die ältesten auf diesem Konzert, denn die Band dürfte sich so um die 30 bewegt haben und das war auch gut so. Angenehm, wenn auch gewöhnungsbedürftig, war der fürs Vorglühen zu frühe Beginn des Konzerts, sodass man beruhigt und völlig betrunken angenehm angeheitert und vom Tanzen völlig verschwitzt den letzten Bus (ja, ich war in einer Kleinstadt unterwegs) nach Hause nehmen konnte um sich im Koma zu entspannen.
Das passendste Zitat des Abend sprach Herr Konsi aus, der feststellte, das "der ganze Boden klebt." Ich glaube, jetzt weiß er, was ich meinte.
Für diejenigen, die mich gesehen haben oder von meinem Erscheinen oder auftreten hörten: Ja, ich war betrunken und ja, vielleicht habe ich Quatsch geredet und nein, das kleine, viel zu junge blonde Mädchen, war nicht ein Versuch sich bei jüngeren Frauen zu versuchen, sondern meine kleine Schwester, die sich Christophs Dankbarkeit sicher sein kann, weil er nicht draußen frieren musste.
Die Bands waren zum größten Teil gut bis sehr gut, wobei "Guitarshop asshole" und besonders die "Banana Peel Slippers" ziemlich cool waren! Dank den Letzteren waren wir auch nicht die ältesten auf diesem Konzert, denn die Band dürfte sich so um die 30 bewegt haben und das war auch gut so. Angenehm, wenn auch gewöhnungsbedürftig, war der
Das passendste Zitat des Abend sprach Herr Konsi aus, der feststellte, das "der ganze Boden klebt." Ich glaube, jetzt weiß er, was ich meinte.
Donnerstag, März 16, 2006
The Big Easy
Summertime and the living is easy! Yeah, die Abgaben für die Uni sind erledigt und mein 30 Seiten Werk "Die Rezeption des Nibelungenliedes im Deutschunterricht von 1755 bi heute" ist der Willkür der Dozentenschaft übergeben. Zum Glück scheint mein Dozent ein fairer Typ zu sein, sodass ich doch auf eine passable Note spekuliere. Des Weiteren ist mein Portfolio für den größten Quatsch meiner bisherigen Unikarriere den tollen Kurs "Förderungsdiagnostik in allen Schulformen" mit ca. 15 Seiten auch geschafft.
Jetzt fehlt noch das Latinum und dann kann ich endgültig mein Gehirn in Alkohol konservieren!
Das geilste ist aber das Wetter! Ich dachte, dass Gott seinen Winterfeldzug gegen mich beendet hätte, nachdem ich passende Kleidung zum Wetter trage, aber es tat es nicht! In einem ganz perfiden Plan ließ er die Sonne scheinen und die gefühlte Temperatur tagsüber auf 10 °C heraufschnellen nur um mich dazu zu verleiten, eine dünnere Jacke und keine Handschuhe zu tragen! Hinterlistigerweise fiel die Temperatur bei Dunkelheit und meiner Wartezeit an einem kleinen Vorstadtbahnhof um schätzungsweise 40 °C ins Minus! Ich bin dem Kältetod nur knapp entronnen und sinne auf Rache!
Jetzt fehlt noch das Latinum und dann kann ich endgültig mein Gehirn in Alkohol konservieren!
Das geilste ist aber das Wetter! Ich dachte, dass Gott seinen Winterfeldzug gegen mich beendet hätte, nachdem ich passende Kleidung zum Wetter trage, aber es tat es nicht! In einem ganz perfiden Plan ließ er die Sonne scheinen und die gefühlte Temperatur tagsüber auf 10 °C heraufschnellen nur um mich dazu zu verleiten, eine dünnere Jacke und keine Handschuhe zu tragen! Hinterlistigerweise fiel die Temperatur bei Dunkelheit und meiner Wartezeit an einem kleinen Vorstadtbahnhof um schätzungsweise 40 °C ins Minus! Ich bin dem Kältetod nur knapp entronnen und sinne auf Rache!
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