Freitag, Oktober 20, 2006

"Es ist besser für das was man ist, gehasst, als für das was man nicht ist, geliebt zu werden."

Freitag, September 22, 2006

Ich frage mich, ob ich nicht schon tot bin, aber da wird mir klar, dass sich Tote besser fühlen müssen und ich bin beruhigt. Der Kater der letzten Nacht umgarnt mich wie ein Schleier aus Bier, Zigaretten und etwas, was ich lieber nicht wissen möchte.Ich sollte mir wohl angewöhnen nicht alles zu probieren, was mir Freunde als absoluten Geheimtipp anpreisen. Ich erinnere mich an eine grüne sprudelnde Flüssigkeit, die aus wahrscheinlich einem Dutzend verschiedener Schnäpse und Soda bestand und erschauere. Meine Schulter schmerzt wie wahnsinnig, aber ich ignoriere sie. Jemand hat mal gesagt, Schmerz sei nur Einbildung, aber ich glaube das war auch ein Fußballer.
Ich stehe auf und suche meinen Tabak. Finde ihn irgendwo unter dem Knäuel meiner rumliegenden Klamotten vom Vorabend. Sie leigen so ale wenn mich jemand einfach aus ihnen gebeamt hätte. In sich zusammengefallen übereinander und die Socken stecken noch in den Hosenbeinen.Ich entscheide mich gegen das Rauchen vor der Dusche um meinen Magen nicht jetzt schon zu verärgern und die Kopfschmerzen erträglich zu halten.
Flüchtig schaue ich auf die andere Seite meines Bettes. Wie erwartet leer, aber ich hatte mit nichts anderem gerechnet.
Vielleicht ist es die Pest, die mich dazu verführt Dinge wie letzte Nacht zu tun. Vielleicht ist es aber auch einfach normal sich besinnungslos zu trinken. Nicht das es in dieser Welt einen großen Unterschied macht.
Die Idee die Vorhänge zu öffnen erweist sich als folgenschwer. Ich schaue auf meine Hose und erkenne die üblichen Flecken auf den unteren Hosenbeinen. Eine Mischung aus Bier, Cola und der üblichen kranken Scheiße, wie man sie wohl in jedem Club der Welt finden kann, der etwas auf sein Rockambiente hält. Die Chucks sehen nicht besser aus. Ich frage mich, ob sie je wieder weiß werden würden, aber das ist auch egal.
Mein Handy blinkt traurig vor sich hin. Jedesmal bin ich ehrlich erstaunt, dass ich es am nächten Morgen noch habe. Das Ding ist hartnäckig. Ich drehe mir nun doch eine Zigarette und lese die Nachrichten, die ich im Suff verschickt habe. Es ist das übliche emotionale Gequengel wie jeden Abend. Nichts beunruhigendes, aber immerhin hat jemand geantwortet. Bick meint, ich sollte härtere Drogen nehmen um meinen Verstand auszuschalten. Kein schlechter Ansatz, aber ich erinnere mich schwach, dass mir ein Mädchen im "Breakdown" mal sagte, dass sie meinen Verstand sexy findet und das ist immerhin etwas. Ich versuche mich zu erinnern mit welchem Typen sie in dieser Nacht in die Kiste gestiegen ist, aber es gelingt mir nicht. Ist vielleicht auch besser so.
Vielleicht sollte ich Bick anrufen und ihn Fragen welche Drogen er meint, aber ich will ihn nicht beim vögeln stören und mache mir ein Frühstück und Dusche.

Im Flur treffe ich Tim, meinen Nachbarn.
„Hey, du siehst scheiße aus.“
„Danke“
„Hast gestern gut abgefeiert. Man erzählt sich, du hättest mit Kim auf den Boxen getanzt und wärst übel abgestürzt. Coole Nummer“
Das erklärt meine Schmerzen in der linken Schulter und ich denke nicht, dass mich das so beruhigen sollte, wie es das tut.
„Habe ich sonst noch was getan, was man sich erzählt?“
„Nicht das ich wüsste, aber frag mal Chris, der war auch noch im Break. Alles okay bei dir?“
„Klar, es ist nur die Pest oder sowas. Vielleicht sollte ich mal nicht ausgehen.“
Er schaut mich an als hätte ich grade einen Kindsmord gebeichtet, aber ich störe mich nicht daran und verabschiede mich, bevor er mir noch andere Dinge erzählt, die ich lieber nicht wissen möchte.

Die Sonnenstraße lädt mit ihren Straßencafes zum flanieren und verweilen ein, aber mich interessiert nur die bodenlose Kaffeetasse für 3€ und ich setze mich so, dass ich die Fußgängerzone überblicken kann. Irgendwas ist gestern schiefgelaufen. Vielleicht nicht gestern, denn der Abend klingt nicht anders als andere auch, aber irgendwas muss gestern passiert sein.

Montag, September 18, 2006

Let music be your voice II

The White Stripes
"You've Got Her In Your Pocket"

You've got her in your pocket
And there's no way out now
Put it in the safe and lock it
'cause it's at home sweet home

Nobody ever told you that it was the wrong way
To trick a woman, make her feel she did it her way
And you'll be there if she ever feels blue
And you'll be there when she finds someone new
What to do
Well you know

You keep her in your pocket
Where there's no way out now
Put it in a safe a lock it
'cause it's home sweet home

The smile on your face made her think she had the right one
Then she thought she was sure
By the way you two could have fun
But now she might leave
Like she's threatened before
Grab hold of her fast
Before her feet leave the floor
And she's out the door
'cause you want

To keep you in my pocket
Where there's no way out now
Put it in a safe a lock it
'cause it's home sweet home

And in your own mind
You know you're lucky just to know her
And in the beginning all you wanted was to show her
But now you're scared
You think she's running away
You search in your hand for something clever to say
Don't go away
'cause I want


To keep her in your pocket

Let music be you voice I

The White Stripes "I just don't know what to do with myself"

I just don't know what to do with myself
I don't know what to do with myself
planning everything for two
doing everything with you
and now that we're through
I just don't know what to do

I just don't know what to do with myself
I don't know what to do with myself
movies only make me sad
parties make me feel as bad
cause I'm not with you
I just don't know what to do

like a summer rose
needs the sun and rain
I need your sweet love
to beat love away

well I don't know what to do with myself
just don't know what to do with myself
planning everything for two
doing everything with you
and now that we're through
I just don't know what to do

like a summer rose
needs the sun and rain
I need your sweet love
to beat love away

I just don't know what to do with myself
just don't know what to do with myself
just don't know what to do with myself
I don't know what to do with myself

Sonntag, August 27, 2006

Nick von Gilead

Wünschen wir uns nicht manchmal jemand anderes zu sein? Ich tue dies manchmal. Wer würde man sein wollen? Ich bevorzuge Roland von Gilead, letzter Revolvermann von Mittelwelt. Wer damit nichts anfangen kann, sollte "Der dunkle Turm" von Stephen King lesen. Völlig untypisch für King, aber wer den "HdR" mag, wird den dunklen Turm lieben. Ich bin/will Roland sein, aber zu einem Revolvermann gehört mehr als das reine wollen. Googelt nach dem Turm, meine Jünger und ihr werdet finden. Lest!

Freitag, Juli 14, 2006

Wer noch Zweifel an Zizou hat...

Das scheint mir alles zu bestätigen, was ich über diesen Materazzi denke...
Ein wahres Unschuldslamm!


Adolf und wie es wirklich war!

Genialer Song mit Video! Das geht mal wirklich ins Ohr! ;-)
Falls jemand Geld übrig hat, schenkt mir die komplette DVD!




Nachtrag:
Dieses Video ist ein Ausschnitt aus der Begleit-DVD zu “Der Bonker”.
Dieser Ausschnitt wurde auf zdf.de veröffentlicht, wer mehr sehen will, muss sich das Buch kaufen.

Hier die Daten:
Der Bonker
von Walter Moers
Piper
Juni 2006
ISBN 3492046460
Preis: 14,90 Euro

Donnerstag, Juni 29, 2006

Toni und die "Wahrheit" über Frauen

Alter Bär! Ich habe lange nicht mehr so gelacht! Der Typ ist der Hammer!
Der ist hundertpro Fußballer, denn sowas kann ich mir Sonntags nachm Spiel in der Kabine auch anhören! Schauts bis zum Ende. Der Typ ist zwar nen Assi, aber lustig!
Vorsicht, nix für zarte Gemüter!
"TONI"

Mittwoch, Juni 21, 2006

Miriam auf dem Männerklo

Es stach mir sofort ins Auge. Wie ein Schrei der Verzweiflung stand dieser Satz an der Wand. Schnell hingeschrieben, getrieben von der Angst erwischt zu werden hat der Autor seiner Verzweiflung Ausdruck gegeben. In Großbuchstaben stand es dort : "MIRIAM ICH LIEBE DICH!"

Gut, mag man sich denken, was ist schon dabei? An jeder Bushaltestelle stehen Dinge wie Paul+Erna=Sex?! Ich möchte dagegen auch nichts einwenden. Jawohl, es ist höchst normal sowas an der Wand zu lesen, wobei der Autor dieser Zeilen von solchen literarischen Machwerken Abstand nehmen möchte, doch warum zum Teufel schreibt man so etwas auf ein Männerklo? Und auch noch über das Pissoir? Auf den Sitzpalästen hätte ich noch ein wenig Verständnis für einen solchen Aufschrei gehabt. Es kommt ja des öfteren vor, dass sich Damen, aufgrund ellenlanger Schlangen vor ihren eigenen Hygienebereichen, auf ein Männerklo verirren, aber über dem Pissoir? Und was soll ich mir bei einer solchen Aussage denken? Muss ich nun immer an diesen Namen denken, wenn ich mich erleichtere?
Frei nach dem Motto "Denk ich an Miriam in der Nacht, hab ich schon ins Bett gemacht?"
Ich werde es wohl nie erfahren, aber ich plane mich auf der Toilette zu verschanzen um den Täter auf frischer Tat zu ertappen und ihn dann zu fragen um mein Seelenheil zu finden!

Freitag, Mai 19, 2006

Uni II

Das penetrante Beobachten von Einzelpersonen in der Mensa führt zu nicht unerheblichen Essstörungen seitens des Beobachtungsobjekts

Uni I

Nachdem mein Dozent heute 3/4 des Kurses hat gehen lassen, weil sie den Text nicht gelesen hatten (nein, ich gehörte ausnahmsweise nicht dazu), durfte der kümmerliche Rest und ich eine Diskussion im kleinen, ja fast schon vertrauten Rahmen führen. Es hat schon Spaß gemacht, aber man merkt erschreckenderweise den Unterschied zwischen Philosophiestudenten und Deutschstudenten sobald die Texte komplizierter werden. Ich mag es, wenn der Dozent sich über meine Frage freut und der Rest des Kurses keinen blassen Schimmer hat, wovon ich rede! Ich könnte natürlich jetzt behaupten, dies sei der Normalfall, aber wie lächerlich würde ich mich machen?

Mittwoch, Mai 10, 2006

Waldo

Ihr kennt doch garantiert noch die Waldosuchbilder, oder?

Nette Comicidee:

Waldo

Montag, Mai 08, 2006

Männer

Sehr cooles Interview "Frauen Fragen - Männer antworten", welches die Männerpsyche mal exakt interessant erklärt! ;-)
via Larissa

Dienstag, April 18, 2006

Kreisen

Es gibt sie noch: Die nicht von Obszönitäten geprägten Gespräche verliebter 15- oder 16-jähriger. Ich hatte das Vergnügen an diesem lauen Frühlingstag in der S-Bahn unfreiwillig Zeuge einer solchen Unterhaltung zu werden.
Diese Dialoge, die in unschuldiger Schüchternheit direkt auf das beiderseitige Verlangen zielen und doch nur umschreiben, ja schon umkreisen und dennoch nennt es keiner der Beiden beim Namen. Sie erfinden anspielungsreiche Situationen und winden sich wieder hinaus ohne, dass der eine ausspricht, was der andere hören will.
Ich wusste, was sie von ihm hören will und merkte, dass es schön ist in der Zeit gelernt zu haben, doch frage ich mich: Ist es wirklich gut, sicher zu wissen, was sie hören will und es zu sagen oder sind die beiden ein Inbild dessen, was früher noch die Magie des Kennenlernens war? Ein naiv-unschuldiges Kreisen um die Dinge, die man ersehnt und doch nicht aussprechen kann ohne in Metaphern zu versinken und den Zauber des Ungewissen aufrecht zu erhalten?
Es macht mich traurig, wenn ich weiß, wie sie alle enden werden.

Zaranoff, Aussie,Aussie,Aussie und Oslo

Was verbinden sie mit Oslo?
Kälte, Regen, teures Bier und absolut geniale Leute --- nur keine Norweger.
Oslo ist anders. Oslo ist komplett restauriert, wurde nie zerbombt und hat deshalb sehr viele alte Bauten und in Oslo bekommt man für 9€ nen Bier. Okay, es geht auch billiger, aber ich fühlte mich zum ersten mal, als wenn ich aus einem 2.Weltstaat kommen würde und alles viel zu teuer wäre!
Das Beste sind aber die absolut coolen Leute aus Schweden, Australien, Canada oder sonstwoher, die diesen meinen Trip zu einem tollen Erlebnis machten.
Mein Namensvetter aus Schweden, den ich durch Zufall als einen Kollegen meines wahnsinnigen Aussie-Freundes Dave kennenlernte, ließ uns (immerhin 3 Leute) spontan für drei Nächte in seiner 20 qm Bude pennen und als ich ebenfalls zufällig auch noch seinen Lieblingsvodka seiner "Kindheit" importiert hatte (kleiner Tipp, bei den Gebrüdern für 4,99@), soffen wir ziemlich schnell auf Freundschaft.
Dave, Lil, Niclas, Koon und Andreas sind echte Legenden und die extreme Party am Ende war mit das Beste, was ich je purer Lebensfreude und Ausgelassenheit erlebt habe. Vielleicht lags auch an der Kombination der Nationalitäten oder auch nur am massigen Alkoholkonsum, aber großartig wars trotzdem! Die nur 2 Stunden Schlaf danach und die Rückreise mit Zug/Flug/Auto waren zwar nicht so prickelnd, aber wer fragt da später nach!
Es gäbe soviel zu erzählen, aber ich bin einfach mal still und danke dafür, dass es sowas wie Solidarität unter fremden Menschen noch gibt.

Montag, April 10, 2006

Can you die in Oslo?

Am Mittwoch gehts los nach Oslo!!! Endlich klappt es mal meinen wahnsinnigen und australischen Freund Dave zu besuchen, der sich unverständlicherweise dazu entschieden hat aus dem sonnigen Australien nach Oslo auszuwandern, nicht ohne diese meine Bude hier als Übergangsstation zu benutzen. Daher kommt wohl auch das Angebot sich zu revanchieren und in Oslo fünfe grade sein zu lassen. Die Reise wird von dem wunderbaren Fräulein K. und ihrem Lebensabschnittsgefährten und Anthony Kiedis Modell (allerdings dieser in jungen Jahren) mr. B. begleitet und ich freue mich tierisch. Die Reise ist mal wieder das, was ich Frl. K`s und meinen normalen Reisewahnsinn bezeichne: Wir haben keinen Plan, wo wir pennen werden, was wir machen und ob wir überhaupt den Kram überleben, aber es wird klappen. Es hat immer geklappt und es hat immer Spaß gemacht, sodass ich hoffe irgendwann lebend und ohne auf der Straße geschlafen zu haben zurückzukehren. Leider kann man sich in diesem Land noch nichtmals hemmungslos betrinken, falls man auf der Straße sitzt, denn der Alkohol ist zu teuer...
Oh tempores, oh mores! (Hallo Jonny ;-) )
rock on!
nick

Montag, April 03, 2006

Habeo latinum!

Es ist geschafft! Ich darf mich einen Lateiner schimpfen und weiterstudieren! Weiteres gibts später!

Samstag, April 01, 2006

Heute Morgen hörte ich im Zug auf dem Weg zur Arbeit ein interessantes Gespräch zwischen zwei Medizinstudenten meines Alters. Sie, wahrscheinlich sehr gute Noten, aber nicht unbedingt eine Schönheit, und er (typisch glatter Vorzeigestudent) unterhielten sich über den Verlauf ihres Studiums und die Orte ihrer Berufspraktika. Allein die Orte waren schon erstaunlich, denn anscheinend ist es während eines Medizinstudiums möglich in Frankreich, Italien, Österreich und Kanada Urlaubssemester zu machen, ohne dass dies etwas negative Einwirkungen auf den Studienverlauf hat... aber lassen wir an dieser Stelle den kleinbürgerlichen Neidfaktor hinten überfallen und wenden uns dem entscheidenden Punkt dieses Beitrages zu:
Was mich wirklich überraschte, und die Überraschung betraf nicht nur den kommenden Punkt, sondern auch die Erkenntnis ihrer selbst, war die Tatsache, dass die beiden wirklich Spaß an ihrem Studium haben und völlig begeistert von ihrem Beruf sprechen! Ich weiß, jetzt werden manche meiner geneigten Leser laut ausrufen "Was ist daran so ungewöhnlich?". Diesen Lesern möchte ich ein "Ich werde Lehrer und die Hauptschule in Berlin ist nur die Spitze des Eisberges!!!" entgegenschmettern. Spreche ich mit meinen Kommilitonen dann erlebe ich fast die gleichen Gefühlsregungen, die ich sonst nur aus dem Beginn meiner Armeezeit kenne. Eine Mischung aus "wird schon nicht so schlimm werden","mich wirds nicht erwischen" und "jetzt ist es zu spät um drüber nachzudenken".
Irgendwie war es mal wirklich nett, mal wieder daran erinnert zu werden, dass ein Studium auch Spaß machen kann!

So long!
nick

Die Tage der Entscheidung

Es gibt Tage an denen sich der Lebensverlauf für die nächsten Monate entscheiden wird und ich muss sagen, dass ich solche Tage hasse.
Unitechnisch wird die Lateinprüfung am Montag mir den weiteren Weg meiner Unikarriere entweder verbauen oder öffnen. Wir werden sehen, aber ich bin guten Mutes (und mir wird allein bei dem Gedanken an die Prüfung schlecht).
Fußballtechnisch (ja auch das beschäftigt mich) ist das morgige Derby gegen H.-Ende wohl auch entscheidend für meine Karriere innerhalb des Vereins, denn zum ersten Mal seit meinem Wechsel vor knapp 1 1/2 Jahren muss ich meine gute Spiel- und Trainingsleistung wirklich bestätigen und das auch noch als Führungsspieler.
Beide Prüfungen werden nicht einfach und ich würde lieber morgen 1000 Luftlöcher treten als durch Latein zu fallen, aber besser wärs natürlich, wenn beides klappt.
Wünscht mir Glück, denn ich kann es gebrauchen ;-)

Donnerstag, März 30, 2006

Ein Abend dort, wo die Sonne verstaubt

Es gibt Momente im Leben in denen man nicht über das "was wäre gewesen wenn..." nachdenken sollte.
Es gibt Momente im Leben in denen man nicht "Die Leiden des jungen Werther" lesen sollte.
Es gibt Momente im Leben in denen man weiß, dass man einen Fehler begangen hat, den man nicht wieder gutmachen kann.
Es gibt Momente im Leben in denen ein Abend niemals enden soll, aber er es trotzdem tut.
Es gibt Momente im Leben in denen man weiß, dass der erste Gedanke der Richtige war.
Es gibt Momente im Leben in denen der Schmerz zeigt, dass man noch lebt, aber man nicht weiß, ob der Schmerz allein zum leben reicht.

Es tut ihm leid.
Für ihn
für sie
und trotzdem ist es für ihn so schön, jemanden wie sie zu haben.

"viel glück heut nacht und viel glück demnächst,
wenn du weiter machst oder untergehst,
wenn du aufhören willst und einsehen musst
zwischen "komm zurück" und "wirklich schluss"

Dank an Kettcar und die deutsche Bahn!