Sonntag, März 12, 2006

Die Zeit in der der Boden nicht mehr klebte

Wie so oft habe ich mir Gedanken über meine Vergangenheit und Gegenwart gemacht und dabei festgestellt, dass es zwar stimmt, was "Die Sterne" sagen. Die Vergangenheit ist immer seltsam verklärt und auch die schlimmste Zeit kommt einem als erstrebenswerter Abschnitt der Glückseligkeit vor, aber manchmal ist auch ein wahrer Kern zu finden.
Ich überlege also angestrengt vor mich hin, wie ich früher die meisten Leute kennen gelernt habe und wo ich meine Wochenenden verbrachte, bevor ich in einer Lokalität, deren Namen mit Gerstensaft und Monarchie in Verbindung zu bringen ist, strandete.
Nun, mir fallen da ein paar Dinge ein, aber was ich im Nachhinein wirklich vermisse sind die Konzerte. Seien es Konzerte von "Daily Dose Funk" oder Festivals wie "Rock auf der Burg" oder irgendwelchen schlechten, aber energiegeladenen Lokalbands, welche einfach durch absolut abgefahrene Namen zu überzeugen versuchen. Ich erinnere mich noch gut an "The incredible Derrick" denen ich keine große Zukunft voraussagte und mich nun glücklicherweise getäuscht sehen muss.
"SANITY" sind auch ein Klassiker der Zeit, wobei ich wirklich überrascht bin, dass es sie noch gibt.
Nun, das Problem ist erkannt, aber was will man tun? Ich bin raus aus der "Szene" und kenne die meisten Bands im Pott nicht mehr... ganz einfach man gehe auf Ruhrpottbands oder Hagen rocks und schaue sich mal nen paar nette Band und Termine an.
Ich habe also beschlossen mal wieder meine Wurzeln zu besuchen und werde mich auf dem "Rock gegen Rechts" Konzert in Hagen einfinden. Zumal meine kleine was hat die eigentlich mir Rockmusik zu tun? Schwester das mitorganisiert und man da ja ein wenig neidisch, weil sie was organisiert bekommt stolz auf die Kurze sein kann.
Vielleicht sieht man sich ja!
Rock on!

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