Dienstag, Dezember 26, 2006
top five der filme, die man an Weihnachten nicht allein schauen kann...
Nummer 1: High Fidelity
Nummer 2: Love Actually
Nummer 3: Keine Lieder...
Nummer 4: L`auberge Espagnol
Nummer 5: die hart I-III
Mittwoch, Dezember 06, 2006
Ein Sommermärchen
Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal solch eine jubelnde Menschenmasse mit Deutschlandflaggen gesehen habe. Aus der Sicht der Spieler müssen diese Massen unglaublich gewirkt habe. Ich selbst stand ja drin und nun sah man, dass wirklich jeder Einzelne gezählt hat.
Die persönlichen Einblicke in das Seelenleben und das Privatleben der Spieler machen sie sympathischer denn je. Die Ansprachen vom Klinsmann waren wirklich unglaublich! Ich spiele ja selbst seit 17 Jahren, aber sowas habe ich noch nie gehört! Da wäre selbst ich 120 Minuten über den Platz gelaufen und wenn ich am Ende am Herzschlag gestorben wäre. Das schönste war aber Frings vor dem Italienspiel: "und dann hauen wir die Scheißer weg!". Auch wenn es nicht geklappt hat, es war bewegend dabei gewesen sein zu dürfen und ich werde die Menschen, mit denen ich geschaut, gelitten, geflucht, geschrieen und gejubelt habe durch dieses Ereignis nie vergessen.
Auch wenn es vermessen klingt, aber wer mich kennt, weiß, dass ich es ernst meine: Danke! Diese WM war wirklich das Größte!
Samstag, Dezember 02, 2006
Ich fühl mich krank, aber gut!
"Touch Me I'm Sick"
(one, two)
ooh
wow
ooh
I feel bad, and I've felt worse
I'm a creep, yeah, I'm a jerk
Come on
Touch me, I'm sick
wow
I won't live long, and I'm full of rot
Gonna give you - girl - everything I got
Touch me, I'm sick, yeah
Touch me, I'm sick
Come on baby, now come with me
If you don't come
If you don't come
If you don't come
You'll die alone
wow
ooh
I'm diseased, I don't mind
I'll make you love me 'till the day you die
Come on
Touch me, I'm sick
ahhh
Fuck me, I'm sick
Come on baby, now come with me
If you don't come
If you don't come
If you don't come
You'll die alone
Dienstag, November 28, 2006
Mal so
-"Schonmal über ne Paartherapie nachgedacht?"
"Ich dachte eigentlich eher an Scheidung. Fragt sich dann nur welches ich das andere auf unterhalt verklagt"
-"Wenn du eine weibliche Seite hast, ist das ziemlich klar!"
Montag, November 20, 2006
Reden ist Silber, Schweigen ist Urlaub
"Reden ist Schweigen und Silber ist Gold." geklaut von "Lucky"
Sisyphos war ein Autor
So wird der wahrlich Geknechtete nicht sitzen und rufen " Oh du weißes Worddokument, inspiriere mich!", sondern "Finger schreibt schneller auf das wir die Gedanken halten!".
Mittwoch, November 01, 2006
Es gereicht mir zur Freude
egal was auch passiert."
Ist das nicht eine wunderschöne Zeile? Es klingt zwar etwas kitschig, aber wenn man den Inhalt dieser Worte mal ernsthaft beachtet, verbirgt sich in ihnen ein so großer Vertrauensbeweis, dass einem fast schwindelig werden könnte und ich kenne nicht viele Leute, denen ich dies ins Gesicht sagen würde. Ich kenne eher mehr, denen ich das nicht im Leben sagen würde, aber das geht wohl jedem so.
Diese fundamentale Macht, dieses Eingeständnis der Vertrautheit ist unglaublich. Wer dies in ernsthafter Absicht ausspricht, der gibt ein Stück seiner selbst auf und doch gewinnt er mehr als er je aufgeben könnte. Um es für Jonny zu sagen (wenn er der lateinischen Formulierung schon mächtig ist und die lateinische Übersetzung kennt): Es gereicht mir zur Freude, dass Menschen soetwas aussprechen.
Ich weiß, meine lieben Leser, dies ist ein trivialer Eintrag und er betont das Offensichtliche, das, was eigentlich nicht ausgesprochen werden müsste, aber da dies eigentlich Thema dieser Seite ist, wollte ich es nur nochmal erwähnen.
Collage
Und ich habe gelernt, mit den Sternen zu scheinen
Mit Schatten von Witwern
einen Traum durchlebt
Und so gesehen wie ein Leben vergeht
Kannst du dich erinnern, als das alles begann
Als [Australien] und [Wir] nur Worte waren
Treffer versenkt, ein Leben verschenkt
Nehme das, was passt, bau eine Festung
Mit tollen Mauern aus Schwachsinn und Trauer
All die Tage warten ab und Nächte gucken zu
Wie ein Leben sich verhält
In einem langen Sinkflug
Nur um dann zu merken, was hier fehlt
Du oder jemand so wie du
Du oder jemand so wie du
Der aussieht so wie du
Der Sätze sagt wie du
Der sich anfühlt so wie du
Was hätten wir denn tun sollen?
Was hätten wir denn tun sollen?
Vielleicht ist es manchmal falsch, gelassen zu bleiben
Vielleicht ist es aber auch falsch, sich so zu entscheiden
Aber als wir zusammen nicht aufgaben
Wir waren so stolz
Kein blödes „Na und“
Und kein leichtes „Was solls“
Und irgendwas klingelt
Jeder ist wichtig
Alle beisammen
Alle, nur ich nicht
Ein Händedruck
Ich will, dass du weißt
Ich weiß, wie du heißt
Keine Lieder über Liebe
und erst recht nicht dieses hier
Keine Keine Lieder über dich, meinetwegen alle,
nur dieses nicht
Keine Lieder über Liebe
Lieder und erst recht nicht dieses hier
Keine Lieder über dich, meinetwegen alle,
aber nur dieses nicht
All lyrics from Hansen Band
Freitag, Oktober 20, 2006
Freitag, September 22, 2006
Ich stehe auf und suche meinen Tabak. Finde ihn irgendwo unter dem Knäuel meiner rumliegenden Klamotten vom Vorabend. Sie leigen so ale wenn mich jemand einfach aus ihnen gebeamt hätte. In sich zusammengefallen übereinander und die Socken stecken noch in den Hosenbeinen.Ich entscheide mich gegen das Rauchen vor der Dusche um meinen Magen nicht jetzt schon zu verärgern und die Kopfschmerzen erträglich zu halten.
Flüchtig schaue ich auf die andere Seite meines Bettes. Wie erwartet leer, aber ich hatte mit nichts anderem gerechnet.
Vielleicht ist es die Pest, die mich dazu verführt Dinge wie letzte Nacht zu tun. Vielleicht ist es aber auch einfach normal sich besinnungslos zu trinken. Nicht das es in dieser Welt einen großen Unterschied macht.
Die Idee die Vorhänge zu öffnen erweist sich als folgenschwer. Ich schaue auf meine Hose und erkenne die üblichen Flecken auf den unteren Hosenbeinen. Eine Mischung aus Bier, Cola und der üblichen kranken Scheiße, wie man sie wohl in jedem Club der Welt finden kann, der etwas auf sein Rockambiente hält. Die Chucks sehen nicht besser aus. Ich frage mich, ob sie je wieder weiß werden würden, aber das ist auch egal.
Mein Handy blinkt traurig vor sich hin. Jedesmal bin ich ehrlich erstaunt, dass ich es am nächten Morgen noch habe. Das Ding ist hartnäckig. Ich drehe mir nun doch eine Zigarette und lese die Nachrichten, die ich im Suff verschickt habe. Es ist das übliche emotionale Gequengel wie jeden Abend. Nichts beunruhigendes, aber immerhin hat jemand geantwortet. Bick meint, ich sollte härtere Drogen nehmen um meinen Verstand auszuschalten. Kein schlechter Ansatz, aber ich erinnere mich schwach, dass mir ein Mädchen im "Breakdown" mal sagte, dass sie meinen Verstand sexy findet und das ist immerhin etwas. Ich versuche mich zu erinnern mit welchem Typen sie in dieser Nacht in die Kiste gestiegen ist, aber es gelingt mir nicht. Ist vielleicht auch besser so.
Vielleicht sollte ich Bick anrufen und ihn Fragen welche Drogen er meint, aber ich will ihn nicht beim vögeln stören und mache mir ein Frühstück und Dusche.
Im Flur treffe ich Tim, meinen Nachbarn.
„Hey, du siehst scheiße aus.“
„Danke“
„Hast gestern gut abgefeiert. Man erzählt sich, du hättest mit Kim auf den Boxen getanzt und wärst übel abgestürzt. Coole Nummer“
Das erklärt meine Schmerzen in der linken Schulter und ich denke nicht, dass mich das so beruhigen sollte, wie es das tut.
„Habe ich sonst noch was getan, was man sich erzählt?“
„Nicht das ich wüsste, aber frag mal Chris, der war auch noch im Break. Alles okay bei dir?“
„Klar, es ist nur die Pest oder sowas. Vielleicht sollte ich mal nicht ausgehen.“
Er schaut mich an als hätte ich grade einen Kindsmord gebeichtet, aber ich störe mich nicht daran und verabschiede mich, bevor er mir noch andere Dinge erzählt, die ich lieber nicht wissen möchte.
Die Sonnenstraße lädt mit ihren Straßencafes zum flanieren und verweilen ein, aber mich interessiert nur die bodenlose Kaffeetasse für 3€ und ich setze mich so, dass ich die Fußgängerzone überblicken kann. Irgendwas ist gestern schiefgelaufen. Vielleicht nicht gestern, denn der Abend klingt nicht anders als andere auch, aber irgendwas muss gestern passiert sein.
Montag, September 18, 2006
Let music be your voice II
"You've Got Her In Your Pocket"
You've got her in your pocket
And there's no way out now
Put it in the safe and lock it
'cause it's at home sweet home
Nobody ever told you that it was the wrong way
To trick a woman, make her feel she did it her way
And you'll be there if she ever feels blue
And you'll be there when she finds someone new
What to do
Well you know
You keep her in your pocket
Where there's no way out now
Put it in a safe a lock it
'cause it's home sweet home
The smile on your face made her think she had the right one
Then she thought she was sure
By the way you two could have fun
But now she might leave
Like she's threatened before
Grab hold of her fast
Before her feet leave the floor
And she's out the door
'cause you want
To keep you in my pocket
Where there's no way out now
Put it in a safe a lock it
'cause it's home sweet home
And in your own mind
You know you're lucky just to know her
And in the beginning all you wanted was to show her
But now you're scared
You think she's running away
You search in your hand for something clever to say
Don't go away
'cause I want
To keep her in your pocket
Let music be you voice I
I just don't know what to do with myself
I don't know what to do with myself
planning everything for two
doing everything with you
and now that we're through
I just don't know what to do
I just don't know what to do with myself
I don't know what to do with myself
movies only make me sad
parties make me feel as bad
cause I'm not with you
I just don't know what to do
like a summer rose
needs the sun and rain
I need your sweet love
to beat love away
well I don't know what to do with myself
just don't know what to do with myself
planning everything for two
doing everything with you
and now that we're through
I just don't know what to do
like a summer rose
needs the sun and rain
I need your sweet love
to beat love away
I just don't know what to do with myself
just don't know what to do with myself
just don't know what to do with myself
I don't know what to do with myself
Sonntag, August 27, 2006
Nick von Gilead
Freitag, Juli 14, 2006
Wer noch Zweifel an Zizou hat...
Ein wahres Unschuldslamm!
Adolf und wie es wirklich war!
Falls jemand Geld übrig hat, schenkt mir die komplette DVD!
Nachtrag:
Dieses Video ist ein Ausschnitt aus der Begleit-DVD zu “Der Bonker”.
Dieser Ausschnitt wurde auf zdf.de veröffentlicht, wer mehr sehen will, muss sich das Buch kaufen.
Hier die Daten:
Der Bonker
von Walter Moers
Piper
Juni 2006
ISBN 3492046460
Preis: 14,90 Euro
Donnerstag, Juni 29, 2006
Toni und die "Wahrheit" über Frauen
Der ist hundertpro Fußballer, denn sowas kann ich mir Sonntags nachm Spiel in der Kabine auch anhören! Schauts bis zum Ende. Der Typ ist zwar nen Assi, aber lustig!
Vorsicht, nix für zarte Gemüter!
"TONI"
Mittwoch, Juni 21, 2006
Miriam auf dem Männerklo
Gut, mag man sich denken, was ist schon dabei? An jeder Bushaltestelle stehen Dinge wie Paul+Erna=Sex?! Ich möchte dagegen auch nichts einwenden. Jawohl, es ist höchst normal sowas an der Wand zu lesen, wobei der Autor dieser Zeilen von solchen literarischen Machwerken Abstand nehmen möchte, doch warum zum Teufel schreibt man so etwas auf ein Männerklo? Und auch noch über das Pissoir? Auf den Sitzpalästen hätte ich noch ein wenig Verständnis für einen solchen Aufschrei gehabt. Es kommt ja des öfteren vor, dass sich Damen, aufgrund ellenlanger Schlangen vor ihren eigenen Hygienebereichen, auf ein Männerklo verirren, aber über dem Pissoir? Und was soll ich mir bei einer solchen Aussage denken? Muss ich nun immer an diesen Namen denken, wenn ich mich erleichtere?
Frei nach dem Motto "Denk ich an Miriam in der Nacht, hab ich schon ins Bett gemacht?"
Ich werde es wohl nie erfahren, aber ich plane mich auf der Toilette zu verschanzen um den Täter auf frischer Tat zu ertappen und ihn dann zu fragen um mein Seelenheil zu finden!
Freitag, Mai 19, 2006
Uni II
Uni I
Mittwoch, Mai 10, 2006
Montag, Mai 08, 2006
Männer
via Larissa
Dienstag, April 18, 2006
Kreisen
Diese Dialoge, die in unschuldiger Schüchternheit direkt auf das beiderseitige Verlangen zielen und doch nur umschreiben, ja schon umkreisen und dennoch nennt es keiner der Beiden beim Namen. Sie erfinden anspielungsreiche Situationen und winden sich wieder hinaus ohne, dass der eine ausspricht, was der andere hören will.
Ich wusste, was sie von ihm hören will und merkte, dass es schön ist in der Zeit gelernt zu haben, doch frage ich mich: Ist es wirklich gut, sicher zu wissen, was sie hören will und es zu sagen oder sind die beiden ein Inbild dessen, was früher noch die Magie des Kennenlernens war? Ein naiv-unschuldiges Kreisen um die Dinge, die man ersehnt und doch nicht aussprechen kann ohne in Metaphern zu versinken und den Zauber des Ungewissen aufrecht zu erhalten?
Es macht mich traurig, wenn ich weiß, wie sie alle enden werden.
Zaranoff, Aussie,Aussie,Aussie und Oslo
Kälte, Regen, teures Bier und absolut geniale Leute --- nur keine Norweger.
Oslo ist anders. Oslo ist komplett restauriert, wurde nie zerbombt und hat deshalb sehr viele alte Bauten und in Oslo bekommt man für 9€ nen Bier. Okay, es geht auch billiger, aber ich fühlte mich zum ersten mal, als wenn ich aus einem 2.Weltstaat kommen würde und alles viel zu teuer wäre!
Das Beste sind aber die absolut coolen Leute aus Schweden, Australien, Canada oder sonstwoher, die diesen meinen Trip zu einem tollen Erlebnis machten.
Mein Namensvetter aus Schweden, den ich durch Zufall als einen Kollegen meines wahnsinnigen Aussie-Freundes Dave kennenlernte, ließ uns (immerhin 3 Leute) spontan für drei Nächte in seiner 20 qm Bude pennen und als ich ebenfalls zufällig auch noch seinen Lieblingsvodka seiner "Kindheit" importiert hatte (kleiner Tipp, bei den Gebrüdern für 4,99@), soffen wir ziemlich schnell auf Freundschaft.
Dave, Lil, Niclas, Koon und Andreas sind echte Legenden und die extreme Party am Ende war mit das Beste, was ich je purer Lebensfreude und Ausgelassenheit erlebt habe. Vielleicht lags auch an der Kombination der Nationalitäten oder auch nur am massigen Alkoholkonsum, aber großartig wars trotzdem! Die nur 2 Stunden Schlaf danach und die Rückreise mit Zug/Flug/Auto waren zwar nicht so prickelnd, aber wer fragt da später nach!
Es gäbe soviel zu erzählen, aber ich bin einfach mal still und danke dafür, dass es sowas wie Solidarität unter fremden Menschen noch gibt.
Montag, April 10, 2006
Can you die in Oslo?
Oh tempores, oh mores! (Hallo Jonny ;-) )
rock on!
nick
Montag, April 03, 2006
Habeo latinum!
Samstag, April 01, 2006
Was mich wirklich überraschte, und die Überraschung betraf nicht nur den kommenden Punkt, sondern auch die Erkenntnis ihrer selbst, war die Tatsache, dass die beiden wirklich Spaß an ihrem Studium haben und völlig begeistert von ihrem Beruf sprechen! Ich weiß, jetzt werden manche meiner geneigten Leser laut ausrufen "Was ist daran so ungewöhnlich?". Diesen Lesern möchte ich ein "Ich werde Lehrer und die Hauptschule in Berlin ist nur die Spitze des Eisberges!!!" entgegenschmettern. Spreche ich mit meinen Kommilitonen dann erlebe ich fast die gleichen Gefühlsregungen, die ich sonst nur aus dem Beginn meiner Armeezeit kenne. Eine Mischung aus "wird schon nicht so schlimm werden","mich wirds nicht erwischen" und "jetzt ist es zu spät um drüber nachzudenken".
Irgendwie war es mal wirklich nett, mal wieder daran erinnert zu werden, dass ein Studium auch Spaß machen kann!
So long!
nick
Die Tage der Entscheidung
Unitechnisch wird die Lateinprüfung am Montag mir den weiteren Weg meiner Unikarriere entweder verbauen oder öffnen. Wir werden sehen, aber ich bin guten Mutes (und mir wird allein bei dem Gedanken an die Prüfung schlecht).
Fußballtechnisch (ja auch das beschäftigt mich) ist das morgige Derby gegen H.-Ende wohl auch entscheidend für meine Karriere innerhalb des Vereins, denn zum ersten Mal seit meinem Wechsel vor knapp 1 1/2 Jahren muss ich meine gute Spiel- und Trainingsleistung wirklich bestätigen und das auch noch als Führungsspieler.
Beide Prüfungen werden nicht einfach und ich würde lieber morgen 1000 Luftlöcher treten als durch Latein zu fallen, aber besser wärs natürlich, wenn beides klappt.
Wünscht mir Glück, denn ich kann es gebrauchen ;-)
Donnerstag, März 30, 2006
Ein Abend dort, wo die Sonne verstaubt
Es gibt Momente im Leben in denen man nicht "Die Leiden des jungen Werther" lesen sollte.
Es gibt Momente im Leben in denen man weiß, dass man einen Fehler begangen hat, den man nicht wieder gutmachen kann.
Es gibt Momente im Leben in denen ein Abend niemals enden soll, aber er es trotzdem tut.
Es gibt Momente im Leben in denen man weiß, dass der erste Gedanke der Richtige war.
Es gibt Momente im Leben in denen der Schmerz zeigt, dass man noch lebt, aber man nicht weiß, ob der Schmerz allein zum leben reicht.
Es tut ihm leid.
Für ihn
für sie
und trotzdem ist es für ihn so schön, jemanden wie sie zu haben.
"viel glück heut nacht und viel glück demnächst,
wenn du weiter machst oder untergehst,
wenn du aufhören willst und einsehen musst
zwischen "komm zurück" und "wirklich schluss"
Dank an Kettcar und die deutsche Bahn!
Donnerstag, März 23, 2006
in memoriam
Als Überlebender der ersten Schlacht denke ich, warum ich? Warum nicht die Anderen und doch werde ich im Andenken an alle Mitstreiter und Mitstreiterinnen (und vor allem des hochgeschätzten und unvergleichlichen Fräulein H.) diese letzte Schlacht schlagen.
Wie hieß es in dunkeren Zeiten:
Kämpfen, Siegen oder Untergehn!
VAE VICTIS!
Zwischen Spülung und Nivea...
Ich war schockiert, nicht nur, dass mir fast die top-durchgestylte Spülung entglitt, sondern die Damen reagierten noch nichtmal auf meine Frage, ob ich eventuell "da durch" könnte um mir meinen Weg zum Shampoo zu bahnen. Sie redeten einfach weiter über Geschwüre, Tumore und Kopfkrebs... Als ich spontan beim Thema Kopfkrebs (eine meiner üblichen Bezeichnung für verbalen Dünschiss) meinen Beitrag zur Thematik anbringen wollte, wurde ich von verständnislosen Blicken getroffen und ein Kopfschütteln à la "diese Jugend..." war nicht zu übersehen.
Was glauben die eigentlich wo sie sind??? Sollen etwa die Stellagen das Gerede absorbieren? Tausendmal habe ich von meiner Oma Sätze wie, "die Nachbarn müssen ja nicht alles Wissen" gehört und alle alten Menschen tun immer so verschwiegen, aber man braucht nur die richtigen Worte zu finden, damit sich eine Flut von Kriegs- und Krankheitserinnerungen (zumeist auch beides zusammen....) über einen ergießt.
Ein paar Klassiker der letzten Tage:
Zum langen Winter:
"Ja, da hamse Recht. Das ist genauso kalt wie im Winter 45/46!"
Zu Reisen:
"Das stimmt nicht! Das Hotel muss in diesem Katalog sein, denn ich bin im Sommer 87 schließlich mit ITS dort gewesen. Schaunse mal richtig in ihren Computer!"
Tod und Verderben:
"Einmal die Tina bitte! Achso, für den Herrn B. brauchen sie keine Zeitungen mehr zurücklegen. Der ist Tod". (Kundin bei voller Lautstärke im vollen Laden)
"Sei du lieber froh, dass wir `41 vor Moskau keine Schneeketten hatten, sonst würdest Du hier gar keinen Lohn bekommen." (Kunde zu seinem russischen Kollegen)
Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll...
Montag, März 20, 2006
Verschwitzt im Bus
Für diejenigen, die mich gesehen haben oder von meinem Erscheinen oder auftreten hörten: Ja, ich war betrunken und ja, vielleicht habe ich Quatsch geredet und nein, das kleine, viel zu junge blonde Mädchen, war nicht ein Versuch sich bei jüngeren Frauen zu versuchen, sondern meine kleine Schwester, die sich Christophs Dankbarkeit sicher sein kann, weil er nicht draußen frieren musste.
Die Bands waren zum größten Teil gut bis sehr gut, wobei "Guitarshop asshole" und besonders die "Banana Peel Slippers" ziemlich cool waren! Dank den Letzteren waren wir auch nicht die ältesten auf diesem Konzert, denn die Band dürfte sich so um die 30 bewegt haben und das war auch gut so. Angenehm, wenn auch gewöhnungsbedürftig, war der
Das passendste Zitat des Abend sprach Herr Konsi aus, der feststellte, das "der ganze Boden klebt." Ich glaube, jetzt weiß er, was ich meinte.
Donnerstag, März 16, 2006
The Big Easy
Jetzt fehlt noch das Latinum und dann kann ich endgültig mein Gehirn in Alkohol konservieren!
Das geilste ist aber das Wetter! Ich dachte, dass Gott seinen Winterfeldzug gegen mich beendet hätte, nachdem ich passende Kleidung zum Wetter trage, aber es tat es nicht! In einem ganz perfiden Plan ließ er die Sonne scheinen und die gefühlte Temperatur tagsüber auf 10 °C heraufschnellen nur um mich dazu zu verleiten, eine dünnere Jacke und keine Handschuhe zu tragen! Hinterlistigerweise fiel die Temperatur bei Dunkelheit und meiner Wartezeit an einem kleinen Vorstadtbahnhof um schätzungsweise 40 °C ins Minus! Ich bin dem Kältetod nur knapp entronnen und sinne auf Rache!
Mittwoch, März 15, 2006
FOUR THINGS
* Werbezettelausträger
* Lagerarbeiter bei einem Baugerüstverleih
* Getränkemarktangestellter
* Lottofachverkäufer mit Reisebüroqualifikation
Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann:
* Das Boot (Natürlich nur die ungekürzte Fassung)
* The Big Lebowski (das englischsprachige Original rockt!)
* L`Auberge Espagnol
* Im Westen nichts Neues
Vier Orte, an denen ich gelebt habe:
* Gevelsberg
* Coulandra
* Dortmund
* "Bayreuth" (wobei das kein Leben war ;-) )
Vier TV-Serien, die ich sehr gern sehe:
* Ein Herz und eine Seele (auch als Ekel Alfred bekannt)
* Simpsons natürlich
* M.A.S.H.
* Scrubs die Anfänger (ich mag einfach Loosertypen)
Vier Orte, an denen ich Urlaub gemacht habe:
* Queensland, Australien (Orte wären zu viele)
* Urk, Niederlande
* Hamburg
* Barcelona (Spanien)
Vier meiner Lieblingsgerichte:
* Paprikagemüse mit Reis
* Chilli con Carne
* Gulasch mit Erbsen und Möhrchen und Kartoffeln (gutbürgerlich!)
* Folienkartoffeln mit Quark oder Tzatziki
* .... mit....vier...
Vier Webseiten, die ich täglich besuche:
* meine
* Konsis
* das Civforum
* Kicker.de
Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:
* mein Bett
* in der Sonne
* auf Frasier Island am Strand liegen und gutes VB zu mir nehmen
* auf nem feinen Konzert
Vier Blogger, die das mitmachen sollen:
* Konsi
* das Neutrum
* mhm.... die anderen hatten das schon
das spricht irgendwie nicht für meine Aktualität
Sonntag, März 12, 2006
Die Zeit in der der Boden nicht mehr klebte
Ich überlege also angestrengt vor mich hin, wie ich früher die meisten Leute kennen gelernt habe und wo ich meine Wochenenden verbrachte, bevor ich in einer Lokalität, deren Namen mit Gerstensaft und Monarchie in Verbindung zu bringen ist, strandete.
Nun, mir fallen da ein paar Dinge ein, aber was ich im Nachhinein wirklich vermisse sind die Konzerte. Seien es Konzerte von "Daily Dose Funk" oder Festivals wie "Rock auf der Burg" oder irgendwelchen schlechten, aber energiegeladenen Lokalbands, welche einfach durch absolut abgefahrene Namen zu überzeugen versuchen. Ich erinnere mich noch gut an "The incredible Derrick" denen ich keine große Zukunft voraussagte und mich nun
"SANITY" sind auch ein Klassiker der Zeit, wobei ich wirklich überrascht bin, dass es sie noch gibt.
Nun, das Problem ist erkannt, aber was will man tun? Ich bin raus aus der "Szene" und kenne die meisten Bands im Pott nicht mehr... ganz einfach man gehe auf Ruhrpottbands oder Hagen rocks und schaue sich mal nen paar nette Band und Termine an.
Ich habe also beschlossen mal wieder meine Wurzeln zu besuchen und werde mich auf dem "Rock gegen Rechts" Konzert in Hagen einfinden. Zumal meine kleine
Vielleicht sieht man sich ja!
Rock on!
Heute im Wochenkurier
Freitag, 17.3.
SGV Hörde
Seniorenkurzwanderung "Über die Hörder Friedhöfe"
Info und Anmeldung unter 43*****
Ich denke, das wird für einige eine sehr emotionale Wanderung werden. Bei der Bundeswehr nannten wir sowas ja Gelände auskundschaften, damit man jetzt schon weiß, wo man später landen wird.
Donnerstag, März 09, 2006
Das ist Fußball pur!
Du Blindmann!
Mehr feine Sachen gibts unter Radiopannen!
Mittwoch, März 08, 2006
Das italienische Abenteuer
Vielleicht sollte man mal andere Wege gehen und ehrliche Kreisligaspieler in die Liga holen. Zumindest würde die "Afterspielparty" besser werden und das Spiel wird schneller! Schneller? Ja, denn wir Amateurspieler fallen nicht so oft und so theatralisch, denn Asche tut weh!
Also fordere ich: Kreisligaspieler als als Verteidiger und die WM findet auf Asche statt! Am besten noch rote Erde!
In diesem Sinne, Glück auf!
Dienstag, März 07, 2006
Rastplatz
Und wieder auf der Autobahn des Lebens. Überholspur ganz links und immer wieder Vollgas!
Wozu auch anhalten, wir müssen ans Ziel. Immer weiter und schau dich um, ein bekanntes Gesicht? Nen Kilometer weiter kennst du es nicht! Darf ich auch mal fahren? Nicht? Müssen auf Party? Ja? Müssen wir? Rechts ran vielleicht? Nein? Gut, dann wollen wir mal! Party…klar Bier…tolle Musik… Möglichkeiten….Studium? Ja gut… Zukunft? Wieso?... Deine Freundin…Tut mir leid… hallo Becky…. Nochn Asti?... Zu Dir?…..Kater….Schmerz fressen Seele auf………Ich will fahren! Nein? Gut!..... Prüfungen…. Vorlesung?.... Deutsch….Englisch….Wozu….wieviel…… Können wir mal rechts ran? Da war was, was ich sehen möchte! Nein?....Spielen….Bild….nicht mehr wie früher…. Damals?...Photowirklichkeit… Darf ich das behalten? Nein?..... Kenn ich dich?.... Kannten uns mal…. Was machst du?...Kinder…. Frau…. Zukunftsangst…Zukunft?
Darf ich mal fahren? Nein? Ich steig aus!