Dienstag, Dezember 26, 2006

top five der filme, die man an Weihnachten nicht allein schauen kann...

ohne wahnsinnig zu werden.

Nummer 1: High Fidelity
Nummer 2: Love Actually
Nummer 3: Keine Lieder...
Nummer 4: L`auberge Espagnol
Nummer 5: die hart I-III

Mittwoch, Dezember 06, 2006

Ein Sommermärchen

Mein Gott! Was war das doch ne geile Zeit. Grade lief das Sommermärchen und ich habe es zum ersten Mal gesehen. Ich weiß nicht, wie lange ich diese Gänsehaut noch ausgehalten hätte, wenn es nicht nach 2 Stunden vorbeigewesen wäre. Ich konnte mich an jede Spielszene erinnern, jedes Tor, jedes Foul, jeden Jubel. Die Erlösung beim 1:0 gegen Polen. Meine langen, fast wahnsinnigen Gebete beim Elfmeterschießen gegen Argentinien und der Ausbruch nach dem letzten Elfmeter. Meine Tränen beim 0:2 gegen Italien und die Leere und Fassungslosigkeit. Die Party nach dem 3:1 gegen Portugal. Alles spielte sich wieder ab. Die Jubelszenen, die Erleichterung, die Euphorie.
Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal solch eine jubelnde Menschenmasse mit Deutschlandflaggen gesehen habe. Aus der Sicht der Spieler müssen diese Massen unglaublich gewirkt habe. Ich selbst stand ja drin und nun sah man, dass wirklich jeder Einzelne gezählt hat.
Die persönlichen Einblicke in das Seelenleben und das Privatleben der Spieler machen sie sympathischer denn je. Die Ansprachen vom Klinsmann waren wirklich unglaublich! Ich spiele ja selbst seit 17 Jahren, aber sowas habe ich noch nie gehört! Da wäre selbst ich 120 Minuten über den Platz gelaufen und wenn ich am Ende am Herzschlag gestorben wäre. Das schönste war aber Frings vor dem Italienspiel: "und dann hauen wir die Scheißer weg!". Auch wenn es nicht geklappt hat, es war bewegend dabei gewesen sein zu dürfen und ich werde die Menschen, mit denen ich geschaut, gelitten, geflucht, geschrieen und gejubelt habe durch dieses Ereignis nie vergessen.
Auch wenn es vermessen klingt, aber wer mich kennt, weiß, dass ich es ernst meine: Danke! Diese WM war wirklich das Größte!

Samstag, Dezember 02, 2006

Ich fühl mich krank, aber gut!

Mudhoney

"Touch Me I'm Sick"

(one, two)
ooh
wow
ooh
I feel bad, and I've felt worse
I'm a creep, yeah, I'm a jerk

Come on
Touch me, I'm sick

wow
I won't live long, and I'm full of rot
Gonna give you - girl - everything I got

Touch me, I'm sick, yeah
Touch me, I'm sick

Come on baby, now come with me
If you don't come
If you don't come
If you don't come
You'll die alone

wow
ooh

I'm diseased, I don't mind
I'll make you love me 'till the day you die

Come on
Touch me, I'm sick
ahhh
Fuck me, I'm sick

Come on baby, now come with me
If you don't come
If you don't come
If you don't come
You'll die alone

Dienstag, November 28, 2006

Mal so

"Ich bin einfach kein Beziehungsmensch. Die einzige Beziehung, die über lange Zeit hielt, hab ich zu mir selbst und selbst die ist nicht harmonisch!"

-"Schonmal über ne Paartherapie nachgedacht?"

"Ich dachte eigentlich eher an Scheidung. Fragt sich dann nur welches ich das andere auf unterhalt verklagt"

-"Wenn du eine weibliche Seite hast, ist das ziemlich klar!"

Montag, November 20, 2006

Reden ist Silber, Schweigen ist Urlaub

Es ist toll festzustellen, dass ich mich am liebsten mag, wenn ich nichts sage. Es ist so einfach, wenn man nichts erzählt, nichts preisgibt, keine philosophische Position einnimmt oder daherpalavert. Ich meine jetzt nicht, keine Meinung zu haben, sondern einfach mal nicht der Forderung der modernen Gesellschaft nachzukommen, alles zu wissen, alles zu kennen und zu allem eine Meinung zu äußern. Keine Rechtfertigungen, keine unterschiedlichen Positionen, die Missgunst schaffen und keine Selbstreflexion, ob das Gesagte oder die Handlungen legitim, moralisch richtig oder einfach nur angemesen war. Herrlich. So stelle ich mir meinen Urlaub vor. Vielleicht erzielt man aber auch den gleichen Effekt, wenn man aufhört zu denken bevor oder nachdem man redet. Ich werde mal bei Dittsche und dem "neuen" Prekariat nachfragen.

"Reden ist Schweigen und Silber ist Gold." geklaut von "Lucky"

Sisyphos war ein Autor

Die Schwierigkeit Gedanken und Texte auch wirklich zu Papier zu bringen, ist manchmal unglaublich. Wenn es doch eine Götterstrafe gibt, so muss sie darin bestehen, beständig gute Ideen zu haben, aber völlig unfähig zu sein, sie zu Papier zu bringen. Ähnlich dem Sisyphos, der dazu verdammt wurde einen Stein auf einen Berg zu tragen, von dem er jedes Mal wieder herunterrollt. So wird man wohl als Strafe vor einer Schreibmaschine auf einem Berg sitzen und tolle Einfälle haben, doch jedesmal, wenn man ihn zu Ende gedacht hat und mit dem Schreiben beginnt, weiß man nicht mehr wie man anfangen soll und verzweifelt darüber. Alternativ dazu kann man natürlich auch bis zu Mitte einer Geschichte kommen und dann den Faden verlieren, was vielleicht noch schlimmer ist.
So wird der wahrlich Geknechtete nicht sitzen und rufen " Oh du weißes Worddokument, inspiriere mich!", sondern "Finger schreibt schneller auf das wir die Gedanken halten!".

Mittwoch, November 01, 2006

Es gereicht mir zur Freude

"Ich werde die ganze Zeit an Dich glauben,
egal was auch passiert."

Ist das nicht eine wunderschöne Zeile? Es klingt zwar etwas kitschig, aber wenn man den Inhalt dieser Worte mal ernsthaft beachtet, verbirgt sich in ihnen ein so großer Vertrauensbeweis, dass einem fast schwindelig werden könnte und ich kenne nicht viele Leute, denen ich dies ins Gesicht sagen würde. Ich kenne eher mehr, denen ich das nicht im Leben sagen würde, aber das geht wohl jedem so.
Diese fundamentale Macht, dieses Eingeständnis der Vertrautheit ist unglaublich. Wer dies in ernsthafter Absicht ausspricht, der gibt ein Stück seiner selbst auf und doch gewinnt er mehr als er je aufgeben könnte. Um es für Jonny zu sagen (wenn er der lateinischen Formulierung schon mächtig ist und die lateinische Übersetzung kennt): Es gereicht mir zur Freude, dass Menschen soetwas aussprechen.

Ich weiß, meine lieben Leser, dies ist ein trivialer Eintrag und er betont das Offensichtliche, das, was eigentlich nicht ausgesprochen werden müsste, aber da dies eigentlich Thema dieser Seite ist, wollte ich es nur nochmal erwähnen.

Collage

Ich habe gelernt, mit mir alleine zu sein
Und ich habe gelernt, mit den Sternen zu scheinen
Mit Schatten von Witwern
einen Traum durchlebt
Und so gesehen wie ein Leben vergeht
Kannst du dich erinnern, als das alles begann
Als [Australien] und [Wir] nur Worte waren

Treffer versenkt, ein Leben verschenkt
Nehme das, was passt, bau eine Festung
Mit tollen Mauern aus Schwachsinn und Trauer
All die Tage warten ab und Nächte gucken zu
Wie ein Leben sich verhält
In einem langen Sinkflug
Nur um dann zu merken, was hier fehlt
Du oder jemand so wie du
Du oder jemand so wie du
Der aussieht so wie du
Der Sätze sagt wie du
Der sich anfühlt so wie du

Was hätten wir denn tun sollen?
Was hätten wir denn tun sollen?
Vielleicht ist es manchmal falsch, gelassen zu bleiben
Vielleicht ist es aber auch falsch, sich so zu entscheiden
Aber als wir zusammen nicht aufgaben
Wir waren so stolz
Kein blödes „Na und“
Und kein leichtes „Was solls“

Und irgendwas klingelt
Jeder ist wichtig
Alle beisammen
Alle, nur ich nicht
Ein Händedruck
Ich will, dass du weißt
Ich weiß, wie du heißt

Keine Lieder über Liebe
und erst recht nicht dieses hier
Keine Keine Lieder über dich, meinetwegen alle,
nur dieses nicht
Keine Lieder über Liebe
Lieder und erst recht nicht dieses hier
Keine Lieder über dich, meinetwegen alle,
aber nur dieses nicht

All lyrics from Hansen Band

Freitag, Oktober 20, 2006

"Es ist besser für das was man ist, gehasst, als für das was man nicht ist, geliebt zu werden."

Freitag, September 22, 2006

Ich frage mich, ob ich nicht schon tot bin, aber da wird mir klar, dass sich Tote besser fühlen müssen und ich bin beruhigt. Der Kater der letzten Nacht umgarnt mich wie ein Schleier aus Bier, Zigaretten und etwas, was ich lieber nicht wissen möchte.Ich sollte mir wohl angewöhnen nicht alles zu probieren, was mir Freunde als absoluten Geheimtipp anpreisen. Ich erinnere mich an eine grüne sprudelnde Flüssigkeit, die aus wahrscheinlich einem Dutzend verschiedener Schnäpse und Soda bestand und erschauere. Meine Schulter schmerzt wie wahnsinnig, aber ich ignoriere sie. Jemand hat mal gesagt, Schmerz sei nur Einbildung, aber ich glaube das war auch ein Fußballer.
Ich stehe auf und suche meinen Tabak. Finde ihn irgendwo unter dem Knäuel meiner rumliegenden Klamotten vom Vorabend. Sie leigen so ale wenn mich jemand einfach aus ihnen gebeamt hätte. In sich zusammengefallen übereinander und die Socken stecken noch in den Hosenbeinen.Ich entscheide mich gegen das Rauchen vor der Dusche um meinen Magen nicht jetzt schon zu verärgern und die Kopfschmerzen erträglich zu halten.
Flüchtig schaue ich auf die andere Seite meines Bettes. Wie erwartet leer, aber ich hatte mit nichts anderem gerechnet.
Vielleicht ist es die Pest, die mich dazu verführt Dinge wie letzte Nacht zu tun. Vielleicht ist es aber auch einfach normal sich besinnungslos zu trinken. Nicht das es in dieser Welt einen großen Unterschied macht.
Die Idee die Vorhänge zu öffnen erweist sich als folgenschwer. Ich schaue auf meine Hose und erkenne die üblichen Flecken auf den unteren Hosenbeinen. Eine Mischung aus Bier, Cola und der üblichen kranken Scheiße, wie man sie wohl in jedem Club der Welt finden kann, der etwas auf sein Rockambiente hält. Die Chucks sehen nicht besser aus. Ich frage mich, ob sie je wieder weiß werden würden, aber das ist auch egal.
Mein Handy blinkt traurig vor sich hin. Jedesmal bin ich ehrlich erstaunt, dass ich es am nächten Morgen noch habe. Das Ding ist hartnäckig. Ich drehe mir nun doch eine Zigarette und lese die Nachrichten, die ich im Suff verschickt habe. Es ist das übliche emotionale Gequengel wie jeden Abend. Nichts beunruhigendes, aber immerhin hat jemand geantwortet. Bick meint, ich sollte härtere Drogen nehmen um meinen Verstand auszuschalten. Kein schlechter Ansatz, aber ich erinnere mich schwach, dass mir ein Mädchen im "Breakdown" mal sagte, dass sie meinen Verstand sexy findet und das ist immerhin etwas. Ich versuche mich zu erinnern mit welchem Typen sie in dieser Nacht in die Kiste gestiegen ist, aber es gelingt mir nicht. Ist vielleicht auch besser so.
Vielleicht sollte ich Bick anrufen und ihn Fragen welche Drogen er meint, aber ich will ihn nicht beim vögeln stören und mache mir ein Frühstück und Dusche.

Im Flur treffe ich Tim, meinen Nachbarn.
„Hey, du siehst scheiße aus.“
„Danke“
„Hast gestern gut abgefeiert. Man erzählt sich, du hättest mit Kim auf den Boxen getanzt und wärst übel abgestürzt. Coole Nummer“
Das erklärt meine Schmerzen in der linken Schulter und ich denke nicht, dass mich das so beruhigen sollte, wie es das tut.
„Habe ich sonst noch was getan, was man sich erzählt?“
„Nicht das ich wüsste, aber frag mal Chris, der war auch noch im Break. Alles okay bei dir?“
„Klar, es ist nur die Pest oder sowas. Vielleicht sollte ich mal nicht ausgehen.“
Er schaut mich an als hätte ich grade einen Kindsmord gebeichtet, aber ich störe mich nicht daran und verabschiede mich, bevor er mir noch andere Dinge erzählt, die ich lieber nicht wissen möchte.

Die Sonnenstraße lädt mit ihren Straßencafes zum flanieren und verweilen ein, aber mich interessiert nur die bodenlose Kaffeetasse für 3€ und ich setze mich so, dass ich die Fußgängerzone überblicken kann. Irgendwas ist gestern schiefgelaufen. Vielleicht nicht gestern, denn der Abend klingt nicht anders als andere auch, aber irgendwas muss gestern passiert sein.

Montag, September 18, 2006

Let music be your voice II

The White Stripes
"You've Got Her In Your Pocket"

You've got her in your pocket
And there's no way out now
Put it in the safe and lock it
'cause it's at home sweet home

Nobody ever told you that it was the wrong way
To trick a woman, make her feel she did it her way
And you'll be there if she ever feels blue
And you'll be there when she finds someone new
What to do
Well you know

You keep her in your pocket
Where there's no way out now
Put it in a safe a lock it
'cause it's home sweet home

The smile on your face made her think she had the right one
Then she thought she was sure
By the way you two could have fun
But now she might leave
Like she's threatened before
Grab hold of her fast
Before her feet leave the floor
And she's out the door
'cause you want

To keep you in my pocket
Where there's no way out now
Put it in a safe a lock it
'cause it's home sweet home

And in your own mind
You know you're lucky just to know her
And in the beginning all you wanted was to show her
But now you're scared
You think she's running away
You search in your hand for something clever to say
Don't go away
'cause I want


To keep her in your pocket

Let music be you voice I

The White Stripes "I just don't know what to do with myself"

I just don't know what to do with myself
I don't know what to do with myself
planning everything for two
doing everything with you
and now that we're through
I just don't know what to do

I just don't know what to do with myself
I don't know what to do with myself
movies only make me sad
parties make me feel as bad
cause I'm not with you
I just don't know what to do

like a summer rose
needs the sun and rain
I need your sweet love
to beat love away

well I don't know what to do with myself
just don't know what to do with myself
planning everything for two
doing everything with you
and now that we're through
I just don't know what to do

like a summer rose
needs the sun and rain
I need your sweet love
to beat love away

I just don't know what to do with myself
just don't know what to do with myself
just don't know what to do with myself
I don't know what to do with myself

Sonntag, August 27, 2006

Nick von Gilead

Wünschen wir uns nicht manchmal jemand anderes zu sein? Ich tue dies manchmal. Wer würde man sein wollen? Ich bevorzuge Roland von Gilead, letzter Revolvermann von Mittelwelt. Wer damit nichts anfangen kann, sollte "Der dunkle Turm" von Stephen King lesen. Völlig untypisch für King, aber wer den "HdR" mag, wird den dunklen Turm lieben. Ich bin/will Roland sein, aber zu einem Revolvermann gehört mehr als das reine wollen. Googelt nach dem Turm, meine Jünger und ihr werdet finden. Lest!

Freitag, Juli 14, 2006

Wer noch Zweifel an Zizou hat...

Das scheint mir alles zu bestätigen, was ich über diesen Materazzi denke...
Ein wahres Unschuldslamm!


Adolf und wie es wirklich war!

Genialer Song mit Video! Das geht mal wirklich ins Ohr! ;-)
Falls jemand Geld übrig hat, schenkt mir die komplette DVD!




Nachtrag:
Dieses Video ist ein Ausschnitt aus der Begleit-DVD zu “Der Bonker”.
Dieser Ausschnitt wurde auf zdf.de veröffentlicht, wer mehr sehen will, muss sich das Buch kaufen.

Hier die Daten:
Der Bonker
von Walter Moers
Piper
Juni 2006
ISBN 3492046460
Preis: 14,90 Euro

Donnerstag, Juni 29, 2006

Toni und die "Wahrheit" über Frauen

Alter Bär! Ich habe lange nicht mehr so gelacht! Der Typ ist der Hammer!
Der ist hundertpro Fußballer, denn sowas kann ich mir Sonntags nachm Spiel in der Kabine auch anhören! Schauts bis zum Ende. Der Typ ist zwar nen Assi, aber lustig!
Vorsicht, nix für zarte Gemüter!
"TONI"

Mittwoch, Juni 21, 2006

Miriam auf dem Männerklo

Es stach mir sofort ins Auge. Wie ein Schrei der Verzweiflung stand dieser Satz an der Wand. Schnell hingeschrieben, getrieben von der Angst erwischt zu werden hat der Autor seiner Verzweiflung Ausdruck gegeben. In Großbuchstaben stand es dort : "MIRIAM ICH LIEBE DICH!"

Gut, mag man sich denken, was ist schon dabei? An jeder Bushaltestelle stehen Dinge wie Paul+Erna=Sex?! Ich möchte dagegen auch nichts einwenden. Jawohl, es ist höchst normal sowas an der Wand zu lesen, wobei der Autor dieser Zeilen von solchen literarischen Machwerken Abstand nehmen möchte, doch warum zum Teufel schreibt man so etwas auf ein Männerklo? Und auch noch über das Pissoir? Auf den Sitzpalästen hätte ich noch ein wenig Verständnis für einen solchen Aufschrei gehabt. Es kommt ja des öfteren vor, dass sich Damen, aufgrund ellenlanger Schlangen vor ihren eigenen Hygienebereichen, auf ein Männerklo verirren, aber über dem Pissoir? Und was soll ich mir bei einer solchen Aussage denken? Muss ich nun immer an diesen Namen denken, wenn ich mich erleichtere?
Frei nach dem Motto "Denk ich an Miriam in der Nacht, hab ich schon ins Bett gemacht?"
Ich werde es wohl nie erfahren, aber ich plane mich auf der Toilette zu verschanzen um den Täter auf frischer Tat zu ertappen und ihn dann zu fragen um mein Seelenheil zu finden!

Freitag, Mai 19, 2006

Uni II

Das penetrante Beobachten von Einzelpersonen in der Mensa führt zu nicht unerheblichen Essstörungen seitens des Beobachtungsobjekts

Uni I

Nachdem mein Dozent heute 3/4 des Kurses hat gehen lassen, weil sie den Text nicht gelesen hatten (nein, ich gehörte ausnahmsweise nicht dazu), durfte der kümmerliche Rest und ich eine Diskussion im kleinen, ja fast schon vertrauten Rahmen führen. Es hat schon Spaß gemacht, aber man merkt erschreckenderweise den Unterschied zwischen Philosophiestudenten und Deutschstudenten sobald die Texte komplizierter werden. Ich mag es, wenn der Dozent sich über meine Frage freut und der Rest des Kurses keinen blassen Schimmer hat, wovon ich rede! Ich könnte natürlich jetzt behaupten, dies sei der Normalfall, aber wie lächerlich würde ich mich machen?

Mittwoch, Mai 10, 2006

Waldo

Ihr kennt doch garantiert noch die Waldosuchbilder, oder?

Nette Comicidee:

Waldo

Montag, Mai 08, 2006

Männer

Sehr cooles Interview "Frauen Fragen - Männer antworten", welches die Männerpsyche mal exakt interessant erklärt! ;-)
via Larissa

Dienstag, April 18, 2006

Kreisen

Es gibt sie noch: Die nicht von Obszönitäten geprägten Gespräche verliebter 15- oder 16-jähriger. Ich hatte das Vergnügen an diesem lauen Frühlingstag in der S-Bahn unfreiwillig Zeuge einer solchen Unterhaltung zu werden.
Diese Dialoge, die in unschuldiger Schüchternheit direkt auf das beiderseitige Verlangen zielen und doch nur umschreiben, ja schon umkreisen und dennoch nennt es keiner der Beiden beim Namen. Sie erfinden anspielungsreiche Situationen und winden sich wieder hinaus ohne, dass der eine ausspricht, was der andere hören will.
Ich wusste, was sie von ihm hören will und merkte, dass es schön ist in der Zeit gelernt zu haben, doch frage ich mich: Ist es wirklich gut, sicher zu wissen, was sie hören will und es zu sagen oder sind die beiden ein Inbild dessen, was früher noch die Magie des Kennenlernens war? Ein naiv-unschuldiges Kreisen um die Dinge, die man ersehnt und doch nicht aussprechen kann ohne in Metaphern zu versinken und den Zauber des Ungewissen aufrecht zu erhalten?
Es macht mich traurig, wenn ich weiß, wie sie alle enden werden.

Zaranoff, Aussie,Aussie,Aussie und Oslo

Was verbinden sie mit Oslo?
Kälte, Regen, teures Bier und absolut geniale Leute --- nur keine Norweger.
Oslo ist anders. Oslo ist komplett restauriert, wurde nie zerbombt und hat deshalb sehr viele alte Bauten und in Oslo bekommt man für 9€ nen Bier. Okay, es geht auch billiger, aber ich fühlte mich zum ersten mal, als wenn ich aus einem 2.Weltstaat kommen würde und alles viel zu teuer wäre!
Das Beste sind aber die absolut coolen Leute aus Schweden, Australien, Canada oder sonstwoher, die diesen meinen Trip zu einem tollen Erlebnis machten.
Mein Namensvetter aus Schweden, den ich durch Zufall als einen Kollegen meines wahnsinnigen Aussie-Freundes Dave kennenlernte, ließ uns (immerhin 3 Leute) spontan für drei Nächte in seiner 20 qm Bude pennen und als ich ebenfalls zufällig auch noch seinen Lieblingsvodka seiner "Kindheit" importiert hatte (kleiner Tipp, bei den Gebrüdern für 4,99@), soffen wir ziemlich schnell auf Freundschaft.
Dave, Lil, Niclas, Koon und Andreas sind echte Legenden und die extreme Party am Ende war mit das Beste, was ich je purer Lebensfreude und Ausgelassenheit erlebt habe. Vielleicht lags auch an der Kombination der Nationalitäten oder auch nur am massigen Alkoholkonsum, aber großartig wars trotzdem! Die nur 2 Stunden Schlaf danach und die Rückreise mit Zug/Flug/Auto waren zwar nicht so prickelnd, aber wer fragt da später nach!
Es gäbe soviel zu erzählen, aber ich bin einfach mal still und danke dafür, dass es sowas wie Solidarität unter fremden Menschen noch gibt.

Montag, April 10, 2006

Can you die in Oslo?

Am Mittwoch gehts los nach Oslo!!! Endlich klappt es mal meinen wahnsinnigen und australischen Freund Dave zu besuchen, der sich unverständlicherweise dazu entschieden hat aus dem sonnigen Australien nach Oslo auszuwandern, nicht ohne diese meine Bude hier als Übergangsstation zu benutzen. Daher kommt wohl auch das Angebot sich zu revanchieren und in Oslo fünfe grade sein zu lassen. Die Reise wird von dem wunderbaren Fräulein K. und ihrem Lebensabschnittsgefährten und Anthony Kiedis Modell (allerdings dieser in jungen Jahren) mr. B. begleitet und ich freue mich tierisch. Die Reise ist mal wieder das, was ich Frl. K`s und meinen normalen Reisewahnsinn bezeichne: Wir haben keinen Plan, wo wir pennen werden, was wir machen und ob wir überhaupt den Kram überleben, aber es wird klappen. Es hat immer geklappt und es hat immer Spaß gemacht, sodass ich hoffe irgendwann lebend und ohne auf der Straße geschlafen zu haben zurückzukehren. Leider kann man sich in diesem Land noch nichtmals hemmungslos betrinken, falls man auf der Straße sitzt, denn der Alkohol ist zu teuer...
Oh tempores, oh mores! (Hallo Jonny ;-) )
rock on!
nick

Montag, April 03, 2006

Habeo latinum!

Es ist geschafft! Ich darf mich einen Lateiner schimpfen und weiterstudieren! Weiteres gibts später!

Samstag, April 01, 2006

Heute Morgen hörte ich im Zug auf dem Weg zur Arbeit ein interessantes Gespräch zwischen zwei Medizinstudenten meines Alters. Sie, wahrscheinlich sehr gute Noten, aber nicht unbedingt eine Schönheit, und er (typisch glatter Vorzeigestudent) unterhielten sich über den Verlauf ihres Studiums und die Orte ihrer Berufspraktika. Allein die Orte waren schon erstaunlich, denn anscheinend ist es während eines Medizinstudiums möglich in Frankreich, Italien, Österreich und Kanada Urlaubssemester zu machen, ohne dass dies etwas negative Einwirkungen auf den Studienverlauf hat... aber lassen wir an dieser Stelle den kleinbürgerlichen Neidfaktor hinten überfallen und wenden uns dem entscheidenden Punkt dieses Beitrages zu:
Was mich wirklich überraschte, und die Überraschung betraf nicht nur den kommenden Punkt, sondern auch die Erkenntnis ihrer selbst, war die Tatsache, dass die beiden wirklich Spaß an ihrem Studium haben und völlig begeistert von ihrem Beruf sprechen! Ich weiß, jetzt werden manche meiner geneigten Leser laut ausrufen "Was ist daran so ungewöhnlich?". Diesen Lesern möchte ich ein "Ich werde Lehrer und die Hauptschule in Berlin ist nur die Spitze des Eisberges!!!" entgegenschmettern. Spreche ich mit meinen Kommilitonen dann erlebe ich fast die gleichen Gefühlsregungen, die ich sonst nur aus dem Beginn meiner Armeezeit kenne. Eine Mischung aus "wird schon nicht so schlimm werden","mich wirds nicht erwischen" und "jetzt ist es zu spät um drüber nachzudenken".
Irgendwie war es mal wirklich nett, mal wieder daran erinnert zu werden, dass ein Studium auch Spaß machen kann!

So long!
nick

Die Tage der Entscheidung

Es gibt Tage an denen sich der Lebensverlauf für die nächsten Monate entscheiden wird und ich muss sagen, dass ich solche Tage hasse.
Unitechnisch wird die Lateinprüfung am Montag mir den weiteren Weg meiner Unikarriere entweder verbauen oder öffnen. Wir werden sehen, aber ich bin guten Mutes (und mir wird allein bei dem Gedanken an die Prüfung schlecht).
Fußballtechnisch (ja auch das beschäftigt mich) ist das morgige Derby gegen H.-Ende wohl auch entscheidend für meine Karriere innerhalb des Vereins, denn zum ersten Mal seit meinem Wechsel vor knapp 1 1/2 Jahren muss ich meine gute Spiel- und Trainingsleistung wirklich bestätigen und das auch noch als Führungsspieler.
Beide Prüfungen werden nicht einfach und ich würde lieber morgen 1000 Luftlöcher treten als durch Latein zu fallen, aber besser wärs natürlich, wenn beides klappt.
Wünscht mir Glück, denn ich kann es gebrauchen ;-)

Donnerstag, März 30, 2006

Ein Abend dort, wo die Sonne verstaubt

Es gibt Momente im Leben in denen man nicht über das "was wäre gewesen wenn..." nachdenken sollte.
Es gibt Momente im Leben in denen man nicht "Die Leiden des jungen Werther" lesen sollte.
Es gibt Momente im Leben in denen man weiß, dass man einen Fehler begangen hat, den man nicht wieder gutmachen kann.
Es gibt Momente im Leben in denen ein Abend niemals enden soll, aber er es trotzdem tut.
Es gibt Momente im Leben in denen man weiß, dass der erste Gedanke der Richtige war.
Es gibt Momente im Leben in denen der Schmerz zeigt, dass man noch lebt, aber man nicht weiß, ob der Schmerz allein zum leben reicht.

Es tut ihm leid.
Für ihn
für sie
und trotzdem ist es für ihn so schön, jemanden wie sie zu haben.

"viel glück heut nacht und viel glück demnächst,
wenn du weiter machst oder untergehst,
wenn du aufhören willst und einsehen musst
zwischen "komm zurück" und "wirklich schluss"

Dank an Kettcar und die deutsche Bahn!

Donnerstag, März 23, 2006

in memoriam

Allen tapferen Lateinfreunden, die auf dem Feld der oratio ciceronis sinnlos geopfert und verheizt wurden, sollen wir hier gedenken. Für sie ist der Weg nun zu Ende und die Leiden sind überstanden.
Als Überlebender der ersten Schlacht denke ich, warum ich? Warum nicht die Anderen und doch werde ich im Andenken an alle Mitstreiter und Mitstreiterinnen (und vor allem des hochgeschätzten und unvergleichlichen Fräulein H.) diese letzte Schlacht schlagen.

Wie hieß es in dunkeren Zeiten:
Kämpfen, Siegen oder Untergehn!

VAE VICTIS!

Zwischen Spülung und Nivea...

ist immer noch Platz für einen Gehirntumor. Ich habe ja seit ein paar Tagen das Vergnügen mich 11 Stunden lang im Reisebüro meines Vaters mit dem alltäglichen Wahnsinn der Kunden rumzuschlagen. Was man dort, man muss bedenken, dass dies eine Lottoannahmestelle mit Reisebüro ist, und auch auf einer kurzen Einkaufstour alles über seine Mitmenschen erfährt, ist schon fast peinlich. So stand ich nichtsahnend vor einem unschuldigen Regal eines Drogeriemarktes dessen Initialien im Nato-Alphabet mit Delta-Mike bezeichnet werden würden, und wollte eigentlich nur eine Spülung (weich und zart oder so ähnlich) in meinen Besitz bringen, als ich mich vergeblich bemühte ohne großes Aufsehen zwei ältere Damen (BDM-Mädchen waren die garantiert!) vorbeizukommen, als ich plötzlich von Sätzen wie "jaja, mein Tumor saß auch direkt hinter dem Auge, aber bei der Gertrude (*Name von der Redaktion geändert) ist das Geschwür ja bis zur... na, Sie wissen schon, ganz unschöne Sache.".
Ich war schockiert, nicht nur, dass mir fast die top-durchgestylte Spülung entglitt, sondern die Damen reagierten noch nichtmal auf meine Frage, ob ich eventuell "da durch" könnte um mir meinen Weg zum Shampoo zu bahnen. Sie redeten einfach weiter über Geschwüre, Tumore und Kopfkrebs... Als ich spontan beim Thema Kopfkrebs (eine meiner üblichen Bezeichnung für verbalen Dünschiss) meinen Beitrag zur Thematik anbringen wollte, wurde ich von verständnislosen Blicken getroffen und ein Kopfschütteln à la "diese Jugend..." war nicht zu übersehen.

Was glauben die eigentlich wo sie sind??? Sollen etwa die Stellagen das Gerede absorbieren? Tausendmal habe ich von meiner Oma Sätze wie, "die Nachbarn müssen ja nicht alles Wissen" gehört und alle alten Menschen tun immer so verschwiegen, aber man braucht nur die richtigen Worte zu finden, damit sich eine Flut von Kriegs- und Krankheitserinnerungen (zumeist auch beides zusammen....) über einen ergießt.

Ein paar Klassiker der letzten Tage:
Zum langen Winter:
"Ja, da hamse Recht. Das ist genauso kalt wie im Winter 45/46!"
Zu Reisen:
"Das stimmt nicht! Das Hotel muss in diesem Katalog sein, denn ich bin im Sommer 87 schließlich mit ITS dort gewesen. Schaunse mal richtig in ihren Computer!"
Tod und Verderben:
"Einmal die Tina bitte! Achso, für den Herrn B. brauchen sie keine Zeitungen mehr zurücklegen. Der ist Tod". (Kundin bei voller Lautstärke im vollen Laden)
"Sei du lieber froh, dass wir `41 vor Moskau keine Schneeketten hatten, sonst würdest Du hier gar keinen Lohn bekommen." (Kunde zu seinem russischen Kollegen)

Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll...

Montag, März 20, 2006

Verschwitzt im Bus

Der Schreiber dieser Zeilen bemerkte nur wenige Einträge vor diesem, dass es mal wieder an der Zeit wäre, die Konzertbunker der lokalen Szene zu besuchen und sich der Ausgelassenheit eines guten Auftritts hinzugeben. Nachdem am Samstag "Rock gegen Rechts" auf dem Programm stand, kann ich sagen, der Bodén klebt wieder und zu Ska tanzen ist wirklich dankbar!
Für diejenigen, die mich gesehen haben oder von meinem Erscheinen oder auftreten hörten: Ja, ich war betrunken und ja, vielleicht habe ich Quatsch geredet und nein, das kleine, viel zu junge blonde Mädchen, war nicht ein Versuch sich bei jüngeren Frauen zu versuchen, sondern meine kleine Schwester, die sich Christophs Dankbarkeit sicher sein kann, weil er nicht draußen frieren musste.

Die Bands waren zum größten Teil gut bis sehr gut, wobei "Guitarshop asshole" und besonders die "Banana Peel Slippers" ziemlich cool waren! Dank den Letzteren waren wir auch nicht die ältesten auf diesem Konzert, denn die Band dürfte sich so um die 30 bewegt haben und das war auch gut so. Angenehm, wenn auch gewöhnungsbedürftig, war der fürs Vorglühen zu frühe Beginn des Konzerts, sodass man beruhigt und völlig betrunken angenehm angeheitert und vom Tanzen völlig verschwitzt den letzten Bus (ja, ich war in einer Kleinstadt unterwegs) nach Hause nehmen konnte um sich im Koma zu entspannen.

Das passendste Zitat des Abend sprach Herr Konsi aus, der feststellte, das "der ganze Boden klebt." Ich glaube, jetzt weiß er, was ich meinte.

Donnerstag, März 16, 2006

The Big Easy

Summertime and the living is easy! Yeah, die Abgaben für die Uni sind erledigt und mein 30 Seiten Werk "Die Rezeption des Nibelungenliedes im Deutschunterricht von 1755 bi heute" ist der Willkür der Dozentenschaft übergeben. Zum Glück scheint mein Dozent ein fairer Typ zu sein, sodass ich doch auf eine passable Note spekuliere. Des Weiteren ist mein Portfolio für den größten Quatsch meiner bisherigen Unikarriere den tollen Kurs "Förderungsdiagnostik in allen Schulformen" mit ca. 15 Seiten auch geschafft.
Jetzt fehlt noch das Latinum und dann kann ich endgültig mein Gehirn in Alkohol konservieren!
Das geilste ist aber das Wetter! Ich dachte, dass Gott seinen Winterfeldzug gegen mich beendet hätte, nachdem ich passende Kleidung zum Wetter trage, aber es tat es nicht! In einem ganz perfiden Plan ließ er die Sonne scheinen und die gefühlte Temperatur tagsüber auf 10 °C heraufschnellen nur um mich dazu zu verleiten, eine dünnere Jacke und keine Handschuhe zu tragen! Hinterlistigerweise fiel die Temperatur bei Dunkelheit und meiner Wartezeit an einem kleinen Vorstadtbahnhof um schätzungsweise 40 °C ins Minus! Ich bin dem Kältetod nur knapp entronnen und sinne auf Rache!

Mittwoch, März 15, 2006

FOUR THINGS

Vier Jobs in meinem Leben:

* Werbezettelausträger
* Lagerarbeiter bei einem Baugerüstverleih
* Getränkemarktangestellter
* Lottofachverkäufer mit Reisebüroqualifikation

Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann:

* Das Boot (Natürlich nur die ungekürzte Fassung)
* The Big Lebowski (das englischsprachige Original rockt!)
* L`Auberge Espagnol
* Im Westen nichts Neues

Vier Orte, an denen ich gelebt habe:

* Gevelsberg
* Coulandra
* Dortmund
* "Bayreuth" (wobei das kein Leben war ;-) )

Vier TV-Serien, die ich sehr gern sehe:

* Ein Herz und eine Seele (auch als Ekel Alfred bekannt)
* Simpsons natürlich
* M.A.S.H.
* Scrubs die Anfänger (ich mag einfach Loosertypen)

Vier Orte, an denen ich Urlaub gemacht habe:

* Queensland, Australien (Orte wären zu viele)
* Urk, Niederlande
* Hamburg
* Barcelona (Spanien)

Vier meiner Lieblingsgerichte:

* Paprikagemüse mit Reis
* Chilli con Carne
* Gulasch mit Erbsen und Möhrchen und Kartoffeln (gutbürgerlich!)
* Folienkartoffeln mit Quark oder Tzatziki
* .... mit....vier...


Vier Webseiten, die ich täglich besuche:

* meine
* Konsis
* das Civforum
* Kicker.de

Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:

* mein Bett
* in der Sonne
* auf Frasier Island am Strand liegen und gutes VB zu mir nehmen
* auf nem feinen Konzert

Vier Blogger, die das mitmachen sollen:
* Konsi
* das Neutrum
* mhm.... die anderen hatten das schon
das spricht irgendwie nicht für meine Aktualität

Sonntag, März 12, 2006

Die Zeit in der der Boden nicht mehr klebte

Wie so oft habe ich mir Gedanken über meine Vergangenheit und Gegenwart gemacht und dabei festgestellt, dass es zwar stimmt, was "Die Sterne" sagen. Die Vergangenheit ist immer seltsam verklärt und auch die schlimmste Zeit kommt einem als erstrebenswerter Abschnitt der Glückseligkeit vor, aber manchmal ist auch ein wahrer Kern zu finden.
Ich überlege also angestrengt vor mich hin, wie ich früher die meisten Leute kennen gelernt habe und wo ich meine Wochenenden verbrachte, bevor ich in einer Lokalität, deren Namen mit Gerstensaft und Monarchie in Verbindung zu bringen ist, strandete.
Nun, mir fallen da ein paar Dinge ein, aber was ich im Nachhinein wirklich vermisse sind die Konzerte. Seien es Konzerte von "Daily Dose Funk" oder Festivals wie "Rock auf der Burg" oder irgendwelchen schlechten, aber energiegeladenen Lokalbands, welche einfach durch absolut abgefahrene Namen zu überzeugen versuchen. Ich erinnere mich noch gut an "The incredible Derrick" denen ich keine große Zukunft voraussagte und mich nun glücklicherweise getäuscht sehen muss.
"SANITY" sind auch ein Klassiker der Zeit, wobei ich wirklich überrascht bin, dass es sie noch gibt.
Nun, das Problem ist erkannt, aber was will man tun? Ich bin raus aus der "Szene" und kenne die meisten Bands im Pott nicht mehr... ganz einfach man gehe auf Ruhrpottbands oder Hagen rocks und schaue sich mal nen paar nette Band und Termine an.
Ich habe also beschlossen mal wieder meine Wurzeln zu besuchen und werde mich auf dem "Rock gegen Rechts" Konzert in Hagen einfinden. Zumal meine kleine was hat die eigentlich mir Rockmusik zu tun? Schwester das mitorganisiert und man da ja ein wenig neidisch, weil sie was organisiert bekommt stolz auf die Kurze sein kann.
Vielleicht sieht man sich ja!
Rock on!

Heute im Wochenkurier

Rubrik "Termine"

Freitag, 17.3.

SGV Hörde

Seniorenkurzwanderung "Über die Hörder Friedhöfe"
Info und Anmeldung unter 43*****

Ich denke, das wird für einige eine sehr emotionale Wanderung werden. Bei der Bundeswehr nannten wir sowas ja Gelände auskundschaften, damit man jetzt schon weiß, wo man später landen wird.

Donnerstag, März 09, 2006

Das ist Fußball pur!

Zwar alt, aber immer noch lustig! Ich gehe jedesmal kaputt, wenn ich das höre!
Du Blindmann!


Mehr feine Sachen gibts unter Radiopannen!

Mittwoch, März 08, 2006

Das italienische Abenteuer

Nun ist es offiziell. Alle deutschen Fußballmannschaften haben in den letzten zwei Wochen gegen italienische Mannschaften verloren. War es bei Werder noch sehr unglücklich und eigentlich auch unverdient, war es bei der Nationalmannschaft und den Bayern mehr als deutlich, dass der deutsche Fußball einfach nicht mehr international erstklassig ist. Schade, aber wohl die traurige Wahrheit. Es ist vielleicht auch sogar gut, dass auch Bayern, gespickt mit großen ausländischen Stars und innerhalb Deutschlands ohne Konkurrenz, hoch verlieren kann und nicht nur unsere "armen" Nationalspieler in Italien abgeschlachtet werden.
Vielleicht sollte man mal andere Wege gehen und ehrliche Kreisligaspieler in die Liga holen. Zumindest würde die "Afterspielparty" besser werden und das Spiel wird schneller! Schneller? Ja, denn wir Amateurspieler fallen nicht so oft und so theatralisch, denn Asche tut weh!
Also fordere ich: Kreisligaspieler als als Verteidiger und die WM findet auf Asche statt! Am besten noch rote Erde!
In diesem Sinne, Glück auf!

Dienstag, März 07, 2006

Rastplatz

Und wieder auf der Autobahn des Lebens. Überholspur ganz links und immer wieder Vollgas!

Wozu auch anhalten, wir müssen ans Ziel. Immer weiter und schau dich um, ein bekanntes Gesicht? Nen Kilometer weiter kennst du es nicht! Darf ich auch mal fahren? Nicht? Müssen auf Party? Ja? Müssen wir? Rechts ran vielleicht? Nein? Gut, dann wollen wir mal! Party…klar Bier…tolle Musik… Möglichkeiten….Studium? Ja gut… Zukunft? Wieso?... Deine Freundin…Tut mir leid… hallo Becky…. Nochn Asti?... Zu Dir?…..Kater….Schmerz fressen Seele auf………Ich will fahren! Nein? Gut!..... Prüfungen…. Vorlesung?.... Deutsch….Englisch….Wozu….wieviel…… Können wir mal rechts ran? Da war was, was ich sehen möchte! Nein?....Spielen….Bild….nicht mehr wie früher…. Damals?...Photowirklichkeit… Darf ich das behalten? Nein?..... Kenn ich dich?.... Kannten uns mal…. Was machst du?...Kinder…. Frau…. Zukunftsangst…Zukunft?

Darf ich mal fahren? Nein? Ich steig aus!